Giuseppe Matozza: Ein Italiener mit Heimweh. Der gebürtige Italiener lebt seit 1998 in Bad Sauerbrunn, seit 2008 tritt er regelmäßig bei „Bella Italia“ in Mattersburg auf.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 06. Juli 2019 (03:57)
R. Vogler
Amore und Romantik. Seit 2008 steht Giuseppe Matozza regelmäßig in Mattersburg bei „Bella Italia“ mit seinen Liedern auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit italienischen Liedern, die von Liebe und Sehnsucht handeln.

Der Sänger Giuseppe „Sepp“ Matozza lebt seit 1998 in Bad Sauerbrunn. Seit Beginn des Mattersburger Kulinarik- und Musikfestivals „Bella Italia“ im Jahr 2008, hat er hier regelmäßig seinen Auftritt und gibt seine Lieder, die natürlich Amore und Romantik zum Inhalt haben, zum Besten. „Ich trete auf vielen Festen in ganz Österreich und Deutschland auf, singe bei Bällen, im Radio und selbstverständlich regelmäßig im Kurzentrum von Bad Sauerbrunn“, erzählt er, der schon als Kind auf allen Hochzeiten und Festen im italienischen Familien- und Freundeskreis gesungen und getanzt hat.

Matozza ist auch ein begnadeter Fußballer

Giuseppe Matozza wuchs in einem kleinen italienischen Dorf am Fuße des Gargano (Apulien) auf. Mit 15 Jahren übersiedelte er nach Hof an der Saale in Deutschland und begann dort seine Fußballkarriere. Mit 19 Jahren zeigte er schon bei verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne sein Können als begnadeter Sänger.

Der Fußball überschattete viele Jahre sein musikalisches Talent und erst mit der Beendigung seiner sportlichen Karriere begann er sich wieder auf die Musik zu konzentrieren. Er schrieb eigene Lieder und produzierte seine eigene CD und mit seinem original italienischen Charisma und seiner unvergleichlichen Stimme verzaubert er sein Publikum allerorts.

„Sehr viele Italiener sind auf der ganzen Welt verstreut und ich bin eben zuerst in Deutschland und dann im Burgenland gelandet“

Wie kam Giuseppe Matozza ins Burgenland? „Sehr viele Italiener sind auf der ganzen Welt verstreut und ich bin eben zuerst in Deutschland und dann im Burgenland gelandet“, erzählt er und fährt fort: „Die Landschaft und das Klima hier sind meiner Heimat Italien, mit der ich sehr verbunden bin, ähnlich und trotzdem ich hier viele Freunde fand, habe ich als Italiener immer noch ein bisschen Heimweh“, gibt er unumwunden zu.