Heilwasser sprudelt neu. Rund eine Million Euro wurde von der Gemeinde für die Erschließung der neuen Heilquelle in die Hand genommen.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 28. März 2018 (05:20)
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Thema Wasser. Bürgermeister Gerhard Hutter, Uschi Zezelitsch mit Maskottchen „Nepomuk“, Geologe Bernd Böchzelt und Direktor Bernhard Schuster mit Nico Reismüller, Tobias und Marlene Bogner und Tiago Palma.
BVZ

Wasser war in der Kurgemeinde schon immer ein großes Thema, bereits 1772 gab es den Nachweis, dass heilendes Nass im Ort aus dem Boden sprudelt. Im Jahr 1901 erhielt der Ort den Titel Kurbad, in dem der Kurgast heute neben Trinkkuren auch Bäder und Trockengastheraphien vornehmen kann.

In 131 Metern Tiefe stieß man auf ein Wasser, das einen hohen Magnesiumgehalt aufweist

Nachdem die Mineralisierung der vorhandenen Sauerwasser-Quelle nach 25 Jahren abgenommen hat, wurde in der Kurgemeinde im vergangenen Jahr erneut nach Wasser gebohrt. „In 131 Metern Tiefe stieß man auf ein Wasser, das einen hohen Magnesiumgehalt aufweist. Der Schwefelgeruch der neuen Quelle ist noch recht intensiv, er nimmt aber ständig ab“, beteuert Landtagsabgeordneter Bürgermeister Gerhard Hutter. Rund eine Million Euro wurde für die Erschließung der neuen Quelle in die Hand genommen.

Die Bedeutung des Wassers und die Wichtigkeit dieser Ressource allgemein wird zukünftig mittels eines eigens von Uschi Zezelitsch für Bad Sauerbrunn entwickelten Kinderprogramms zu einem neuen Stellenwert erhoben. Zukünftig soll das Bad Sauerbrunner Heilwasser auch Generationen verbinden und über die Figur des Wassernöcks „Nepomuk“ im Rahmen von Familien- und Kinderprogrammen die Geschichte der Heilquelle zum einen und alles Wissenswerte zum Thema Wasser zum anderen an Kinder und deren Begleitpersonen weitertransportieren.

Übrigens, haben Sie schon gewusst, dass durch die Zugabe von Sauerwasser auch Brot und Mehlspeisen ganz besonders locker werden?