Heiraten im Rosenmeer. Das Rosarium-Team rund um Obfrau Elfi Hofböck organisiert zunehmend standesamtliche Trauungen im Rosengarten des Kurparkes.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 20. Juni 2019 (03:14)
zVg
Ja-Wort inmitten von Rosen. Obfrau Elfi Hofböck organisiert mit ihrem Team standesamtliche Trauungen im blühenden Rosarium.

Im Juni erblüht das Rosarium im Kurpark der Kurgemeinde auf 4.000 Quadratmeter in seiner vollsten Pracht. Kein Wunder also, dass es in dieser Zeit immer mehr Paare hierher zieht, um sich in diesem romantischen und duftenden Ambiente das Ja-Wort zu geben. Das Rosarium-Team um Obfrau Elfi Hofböck macht es vom Organisatorischen her möglich.

„Von Jahr zu Jahr kommen während der Rosenblüte mehr Trauungsanfragen. Binnen weniger Wochen organisieren wir zwischen zehn und 13 standesamtliche Trauungen“, erzählt die Obfrau. „Wir kümmern uns um alles. Von den Getränken bis zur Live-Musik oder der Musikanlage“, sagt Hofböck. Wobei natürlich jedes Paar seine Liederwünsche bei der Organisatorin deponieren oder zur Trauung auf Tonträger mitbringen kann.

„Wir kümmern uns um alles. Von den Getränken bis zur Live-Musik oder der Musikanlage“

BVZ

Der Obfrau ist es besonders wichtig, dass jede Hochzeit individuell und detailliert geplant wird, und deshalb nimmt sie sich gerne viel Zeit für die dem Ereignis vorangehenden Beratungsgespräche. Sollte der Wettergott einmal bei einem Trauungstermin nicht mitspielen und es regnen lassen, so ist für eine Ersatz-Location bestens gesorgt, denn dann kommt das gegenüber dem Rosarium aufgestellte wetterfeste Festzelt beim „Toni Stricker-Pavillon“ zum Einsatz. Das Kleinod Rosarium in der Kurgemeinde gibt es seit 2003.

Es wurde damals von privaten Rosenfreunden angelegt, die sich als 15-köpfiges Vereins-Team rund um Obfrau Elfi Hofböck scharen. Die Anlage ist in dem hundertjährigen Kurpark mit etwa 1.600 Rosen in 300 Sorten wie ein Theater mit einzelnen Sektoren und Themen konzipiert. Jeder Rosenname ist stilgerecht auf Tontafeln festgehalten – auch in Brailleschrift für Sehbehinderte, für die extra ein Duftrosenweg angelegt wurde.