Magdalena Föger: Ein Model mit goldenem Herzen. Die Bad Sauerbrunnerin Magdalena „Leni“ Föger modelte bereits in Städten wie Mailand, Paris oder New York. Vor Kurzem lief sie für den guten Zweck auf dem Laufsteg.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. September 2021 (04:21)

Magdalena „Leni“ Föger (20) aus Bad Sauerbrunn modelt bereits seit drei Jahren. Seit der Corona Krise, und damit seit eineinhalb Jahren, hatte sie keinen einzigen Job mehr von ihrer alten Agentur. Durch Starfotograf Martin Wieland bekam Föger dann Kontakt zu „Österreichs Nächstes Topmodel“-Erfinder Dominik Wachta, der vor zwei Jahren in seiner neuen Wahlheimat Spanien die Agentur „1st Place Models“ gegründet hat. Während viele Agenturen schwer von der Krise getroffen sind, merkt man bei „1st Place Models“ nicht viel davon, denn dort setzt man auf das Konzept der „Boutique-Modelagentur“, also einer bewusst klein gehaltenen Agentur, die nur handverlesene Models aufnimmt und sich um diese dafür umso persönlicher kümmert.

Zu diesen Models gehört jetzt seit Kurzem auch Leni Föger. Sie hatte in der kurzen Zeit bereits Modeproduktionen für Ewa Zbaraza mit Fotograf Maximilian Autengruber, eine Produktion mit dem Sportmodebrand Ylva mit Fotograf Mihael Vuzem sowie ein Shooting mit Gerald Kapounek für das Label „Hotkultur“.

"Leni ist ein sehr spezieller Typ"

Ihr neuer Manager Dominik Wachta dazu: „Leni ist ein sehr spezieller Typ und hat in klassischen Haute Couture Märkten sicher auch international Chancen.“ Der 38-jährige Modelmanager muss es wissen, hatte er doch bereits in der Vergangenheit zahlreiche Models zu den großen Märkten in New York, Mailand, Paris oder London gebracht. Von diesem positiven Start gab Föger gleich etwas zurück und zeigte bei der Charity-Modeshow für das Wiener Hilfswerk ihr goldenes Herz. Für den guten Zweck präsentierte die Bad Sauerbrunnerin mit ihren Model-Kolleginnen bei 1st Place Models elegante Mode vor prominentem Publikum. Neben Leni Föger in der Eventhalle des Hilfswerks in der Schottenfeldgasse in Wien waren auch die Kärntnerinnen Sarah Kühschweiger, Berit Spitaler und Tamara Sadnikar (Kärntens Nächstes Topmodel 2016), die Oberösterreicherin Simone Seckellehner und die Steirerin Sarah Schmidt.

Das erfolgreiche Topmodel Sarah Kühschweiger, die bereits in New York, Los Angeles und San Francisco modelte, war an dem Abend auch für Choreographie und Laufsteg-Training verantwortlich. Begleitet wurden die Models von einigen TV-Teams wie etwa den ORF Seitenblicken. Die Models präsentierten dabei Mode des Labels „Zweithand“, einem Second Hand Geschäft für Designermode, bei dem der Verkaufserlös dem Hilfswerk zugute kommt. Für den richtigen Look bei der Show waren die beiden Visagistinnen Flavia Shishov und Alexandra Promok zuständig, die zudem Verstärkung von Hairstyslisten Philip Woller bekamen, der immerhin als Hairstylist auch schon bei der Pariser Fashionweek im Einsatz war.

Die Modegala für den guten Zweck eingefädelt hatten Irene Mitterhuber vom Hilfswerk und 1st Place Models Manager Dominik Wachta. Schon in der Vergangenheit hatten Wachtas Models einige Projekte für das Hilfswerk realisiert, wie etwa den Charity-Kalender für das Kärntner Kinderhilfswerk oder die Charity-Kampagne mit Sarah Kühschweiger in der Vorweihnachtszeit 2020.

Im Rahmen des Events fand außerdem ein Flohmarkt statt, bei dem sich einige Prominente wie Birgit Sarata, Peter Resetarits, Edith Leyrer, Wolfgang „Fifi“ Pissecker, Eva-Maria Gradwohl, Eva Billisich oder Dany Sigl in den Dienst der guten Sache stellten.