Arena-Kreisverkehr: Umleitungen starten. Die Umbauarbeiten beim Arenakreisverkehr gehen in die nächste Phase – mit Ende nächster Woche wird großräumig umgeleitet.

Von Michael Kremser. Erstellt am 12. Oktober 2016 (09:32)
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Umleitung. Der Verkehr von der S4 beziehungsweise S31 nach Mattersburg muss umgeleitet werden.
BVZ

Anfang September starteten die Bauarbeiten beim Kreisverkehr beim Mattersburger Einkaufszentrum Arena.

Wurde der Verkehr bislang nur bedingt angehalten, folgt nun eine komplette Sperre des Bereichs – es wird großräumig umgeleitet. „Wir liegen mit den Bauarbeiten gut im Zeitplan, jetzt folgt die große Phase, bei der wir den gesamten Bereich für den Verkehr sperren müssen“, berichtet Baudirektor Wolfgang Heckenast.

Mit Ende der kommenden Woche wird die Verkehrsumleitung eingerichtet. Autofahrer, die auf der S4 aus Richtung Wiener Neustadt kommen, beziehungsweise, jene die am Knoten Mattersburg von der S31 nach Mattersburg abfahren wollen, werden über die Abfahrten Forchtenstein beziehungsweise Wulkaprodersdorf umgeleitet. Fahrer, die auf der B50 Richtung Eisenstadt unterwegs sind, können den bis dahin installierten Bypass nutzen – in der Gegenrichtung wird über das Ortsgebiet von Walbersdorf umgeleitet. Die Zufahrt zur Arena selbst wird über den ausgebauten Güterweg möglich sein, wobei es etwaige temporäre Einbahnregelungen zu beachten gilt.

Bauarbeiten sollen bis November fertig sein

Bis etwa Mitte November sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen und die Umleitungen aufgehoben sein. „Wenn das Wetter weiterhin mitspielt, werden wir im November fertig sein“, meint Heckenast, der eine Überwinterung mit den provisorischen Umleitungen derzeit ausschließt. Wie bereits berichtet, entsteht anstelle des Kreisverkehrs eine ampelgeregelte Kreuzung bei der Arena. Neben der neuen, ampelgeregelten Zufahrt zur Arena West wird ein Bypass zur B50 errichtet. „Das neue Verkehrsleitsystem soll gewährleisten, dass es zu keinen gröberen Verkehrsproblemen kommen kann“, so Heckenast. Insgesamt kostet der Umbau 1,8 Millionen Euro, wovon 41 Prozent (rund 750.000 Euro) der Arenabetreiber selbst trägt, den Rest teilen sich die ASFINAG und das Land, wie es aus dem zuständigen Büro von Landesrat Helmut Bieler heißt.