Weltmeisterschaft: „Alles im Zeitplan“. Lorenz Petutschnig macht große Fortschritte mit der lädierten Schlagschulter – und hofft auf einen Start im Juli in Wien.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 18. Januar 2017 (09:05)
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Große Fortschritte. Der Bad Sauerbrunner Lorenz Petutschnig möchte rasch zu alter Stärke.
BVZ, D. Fenz

Die jüngere Vergangenheit verlief für Lorenz Petutschnig nach Plan. Der Bad Sauerbrunner macht mit der Genesung seiner verletzten Schlagschulter gute Fortschritte. „In der letzten Woche habe ich mit dem Balltraining begonnen. Das hat super funktioniert, das Schlagen habe ich aber noch weggelassen. Es ging darum, einfach wieder Ballkontakt zu haben“, berichtet der Athlet.

Großes Augenmerk legte 23-Jährige darauf die Belastung zu dosieren. Im Februar soll aber schon ein erstes Training mit Partner Alexander Huber erfolgen. „Ich bin ständig im Kontakt mit ihm, wir hören uns wöchentlich. Er kennt meine Fortschritte und es ist alles im Zeitplan.“ Die nächsten Wochen entscheiden, ob wirklich alles „auf Schiene“ für die Weltmeisterschaft in Wien von 28. Juli bis 6. August ist. „Wir peilen die World Tour Mitte April in Xiamen (Anm.: China) an, dann folgen wöchentlich Turniere auf der Welttour.“ Das Ziel bleibt natürlich die WM-Teilnahme. Damit das Team nicht auf eine Wildcard hoffen und um einen Start in der Bundeshauptstadt bangen muss, wurde ein neues Ziel ausgegeben: „Soviele Punkte wie möglich zu sammeln.“ Die Wildcard ist zu unsicher, „das hängt vor allem von den Leistungen der anderen österreichischen Teams ab.“

Über den Wechsel des Beachvolleyball-Events vom Wörthersee nach Wien macht sich Petutschnig übrigens keine großen Sorgen. „Ich habe fünf Jahre in Wien gewohnt. Klagenfurt ist super, aber Wien ebenfalls perfekt. Hier gibt es viele Möglichkeiten.“ Für seine Fans ist es wohl noch einfacher, ihn anzufeuern. „Ich hoffe, dass dann auch viele Burgenländer mit dabei sind und uns auf der Donauinsel anfeuern und in den Hauptbewerb peitschen.“