Hundezone für Mattersburg?. Die Hundebesitzer entscheiden. Salamon: „Hätten schon eine Fläche im Auge.“

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. Juni 2017 (04:33)
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Cornelius Schneider, bearbeitet und hochgeladen von Richard Huber/Wikimedia

„400 Fragebögen haben wir an die Hundebesitzer ausgeschickt, etwa 50 derzeit zurückbekommen“, stellte Bürgermeisterin Ingrid Salamon fest. Die Herrchen sollen abstimmen, ob sie eine Hundefreilaufzone möchten oder nicht. Die ÖVP hat sich dabei schon festgelegt und bekräftigte erneut ihre Forderung nach einer Hundezone nach dem Beispiel von Jennersdorf. In Jennersdorf gibt es seit heuer eine Hundezone.

Dort gebe es eine 700 Quadratmeter große, umzäunte Wiese mit Sitzbänken und einem Spender für Hundekotsackerl versehen. „Die Hundezone wird in Jennersdorf hervorragend angenommen. Auch für Mattersburg wäre so ein Projekt ein Gewinn. Der Aufwand für die Stadt ist minimal, die Wirkung für die Mattersburger aber beachtlich“, zeigt der ÖVP-Vizebürgermeister Michael Ulrich auf. Ulrich weiter: „Denn im Bewegungspark, am Friedhof oder auf Kinderspielplätzen sind Hunde ohne Beißkorb oder Leine verboten – in der Hundezone wäre ausreichend Platz für freies Herumlaufen.“

Bis Ende Juni läuft die Umfrage noch. Die SPÖ jedenfalls sei für jedes Ergebnis gerüstet, so Salamon: „Wenn es ein Ja gibt, haben wir schon eine Fläche im Auge.“