3.350 Überprüfungen beim ARBÖ Pickerl-Report. 333 Fahrzeuge mussten zur Nachbegutachtung. Lenker legen großen Wert auf Wartung und Instandhaltung.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 21. Juni 2018 (05:09)
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Immer ein Ohr beim Kfz-Lenker. Josef Reinecker, Gerhard Graner, Gabriele Rittenbacher, Christoph Ulrich, Josef Posch und Brigitte Mayer.H. Ostermayer
BVZ

„Das Burgenland ist das Land der Pendler und daher auch der Autofahrer“, mit diesen Worten eröffnete vergangene Woche der Ehrenpräsident des ARBÖ Burgenland, Josef Posch, die Pressekonferenz zum ARBÖ Pickerl-Report in der Bezirksstelle Mattersburg.

Der ARBÖ hat im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2017 in den sieben burgenländischen Prüfzentren mehr als 27.000 § 57a-Überprüfungen durchgeführt. Im Bezirk – hier sind 35.000 Fahrzeuge angemeldet – waren es exakt 3.350 Fahrzeuge, also zehn Prozent, die vom Autofahrerclub überprüft wurden. „Die Auswertung einer so großen Anzahl technischer Kfz-Überprüfungen für das Burgenland ist eine Premiere. 

„Das Burgenland ist das Land der Pendler und daher auch der Autofahrer“

Einen Report über den technischen Zustand von Fahrzeugen im Bezirk – nach Definition sind es die Kategorie Pkw und Kombi – hat es in dieser Form noch nicht zuvor gegeben. Dieser trägt zur Sicherheit auf den Straßen bei“, ist Posch überzeugt. Bei der Pickerl-Überprüfung werden rund 130 Prüfpositionen eines Fahrzeuges gecheckt. Bei den Begutachtungen wird zwischen leichten und schweren Mängeln und Gefahr in Verzug unterschieden. Die „Top Drei“ der schweren Mängel im Bezirk beziehen sich auf Mängel an den Achsen, an der Auspuffanlage und den Schalldämpfern sowie Mängel an den Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren.

„Das Ergebnis des ARBÖ Pickerl-Report fällt positiv aus, der technische Zustand der Kraftfahrzeuge im Bezirk wird als gut bis sehr gut beurteilt“, fällt das Fazit der ARBÖ-Mitarbeiter aus.

Im Bezirk gibt es 13 Ortsclubs mit etwa 4.000 Mitgliedern. „Wir sind stolz, den Burgenländern diesen Service bieten zu können. Wir haben die Nähe zu den Autofahrern und im Vereinsleben werden Themen, die relevant sind, besprochen“, so Posch. Josef Reinecker vom ARBÖ Burgenland-Präsidum möchte auf Folgendes hinweisen: „Das Blinken ist sehr wichtig, besonders im Kreisverkehr. Ein absolutes No-Go ist das Telefonieren beim Autofahren, daran muss sich jeder halten!“