Ausfälle und Verspätungen der Züge sorgen für Ärger . Immer wieder kommt es vor, dass der Regionalzug von Mattersburg nach Wiener Neustadt nicht pünktlich fährt.

Von Doris Fischer. Erstellt am 24. Dezember 2019 (04:15)
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Verärgert. Nicht immer erreichen Pendler, die von Mattersburg wegfahren, ihren Anschlusszug in Wiener Neustadt.
Symbolbild

In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, dass der Zug R7106, der um 6.03 Uhr von Mattersburg nach Wiener Neustadt fährt, verspätet oder gar nicht fährt. Und es ist nicht das erste Mal. Schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Beschwerden über diesen Zug.

Anschlusszüge werden dadurch regelmäßig verpasst. „Leider ist dieser Zug noch immer eine Zumutung für jeden Pendler: Letzte Woche fiel dieser Zug einmal total aus, von den restlichen vier Fahrten war er einmal pünktlich am Hauptbahnhof Wiener Neustadt“, fasst ein Wien-Pendler die Situation zusammen. Am vergangenen Montag fiel der Zug wegen einer technischen Störung total aus.

„Der nächste Zug ist 40 Minuten später gekommen und das für eine Fahrt nach Wiener Neustadt, die nicht einmal 30 Minuten dauert“, ärgert sich der Pendler. Am nächsten Tag traf der R7106 pünktlich am Bahnhof ein, um am darauffolgenden Tag wieder gänzlich auszufallen. Als einen möglichen Grund sieht er das Einsetzen sehr alter Triebwägen, die sehr störungsanfällig sind.

Dem hält ÖBB-Sprecher Christopher Seif entgegen: „Der Zug R7106 weist von 1.11.2019 bis 12.12.2019 eine Pünktlichkeit von 98,9 Prozent auf, die Strecke von 97,8 Prozent.“ Aber er versteht auch den Ärger der Pendler: „Unser Fahrplan ist selbstverständlich kein Richtwert, sondern eine fixe Vorgabe, auf die sich alle unsere Reisenden verlassen können sollen. Bitte jedoch um Verständnis, dass einzelne Abweichungen oder Ausfälle bei etwa 4.300 Zügen, die wir täglich über 10.000 Gleiskilometer, 14.000 Weichen und 25.000 Signale führen, kaum vermieden werden können“, merkt Seif an.