Bonitätsranking: Antau im Bezirk Nummer eins. 37 von 250 finanzstarken Gemeinden im Österreich-Ranking liegen im Burgenland, sieben davon im Bezirk Mattersburg.

Erstellt am 20. Juli 2018 (05:44)
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37 Gemeinden aus dem Burgenland sind heuer im Ranking der 250 Gemeinden mit der besten Bonität vertreten. Analysiert werden die Gemeindefinanzen vom Magazin „public“ mit dem „Quicktest“ des KDZ (Kommunalwissenschaftliches Dokumentationszentrum) auf Basis des Voranschlags- und Rechnungsquerschnitts analysiert. Die vier Grundpfeiler sind dabei Ertragskraft, Eigenfinanzierungskraft, Verschuldung und freie Finanzspitze. Top im Bezirk ist Antau.

BVZ

ÖVP-Bürgermeister Adalbert Endl: „Unser Erfolg beim Ranking ist auf die jahrelange Arbeit zurückzuführen. Wir schauen, dass wir mehr Einnahmen aus dem Gewerbepark bekommen, gleichzeitig haben wir massiv Schulden abgebaut und den Cash-Flow gesteigert. Bei den Ausgaben, die erfüllt werden müssen, verhandle ich immer stark nach. Auch bei den Baubegleitungen sind wir immer dabei. Alles soll in einem guten wirtschaftlichen Rahmen bleiben. Jeder Euro der rausgeht, wird geprüft. Die Zukunft liegt bei den jungen Menschen, die wir in Antau mit guter Infrastruktur und Wohnraumangeboten behalten wollen. Wiesen ist die zweitstärkste Gemeinde im Bezirk.

„Durch diese Platzierung wird bestätigt, dass in der Marktgemeinde Wiesen ausgezeichnet gewirtschaftet wird. Es zeigt sich auch, dass umsichtig und nachhaltig mit den vorhandenen finanziellen Mitteln umgegangen wird. In den kommenden Jahren werden rund 800.000 Euro in derzeit laufende Projekte investiert, ohne neue Schulden zu Lasten der folgenden Generationen zu machen. Wir freuen uns über diese Auszeichnung und werden den erfolgreichen Weg für die Menschen in Wiesen weiter fortsetzen“, so Bürgermeister Matthias Weghofer.

Marz ist die drittbeste Bezirks-Gemeinde. ÖVP-Bürgermeister Gerald Hüller: „Der Neubau des Kindergartens und Investitionen in der Volksschule mit Kosten von mehr als 6 Millionen Euro hatten Auswirkungen auf das Ranking in den vergangenen Jahren. Die gute Platzierung kommt für mich insoferne nicht ganz überraschend, als auf eine sparsame und wirtschaftliche Führung der Gemeinde größtes Augenmerk gelegt wird.“