Ein Haus für den Naturpark Rosalia-Kogelberg. Nach der Wahl des Standortes Rohrbach wird jetzt das gemeinsame Zentrum geplant.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. November 2020 (03:44)
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Bürgermeister von Rohrbach. Günter Schmidt freut sich über die Standortwahl in seiner Gemeinde.
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Der Naturpark Rosalia-Kogelberg ist Burgenlands jüngster Naturpark, aber mittlerweile einer der aktivsten im Land. Die Gründung eines innovativen Naturparkzentrums ist nun die logische Weiterführung der positiven und zukunftsorientierten Regionalentwicklung im Naturpark.

Das neue Zentrum, die Standortwahl fiel auf Rohrbach, wird über ein multifunktionales Raum- und Funktionsprogramm verfügen, das von unterschiedlichen Partnern genutzt werden kann und vielfältige Besuchergruppen ansprechen soll. Die Angebote richten sich an Ausflugsgäste, Naturgenießer, Wanderer, Touristen, Bildungseinrichtungen, Naturinteressierte aber auch die eigene Bevölkerung sowie die Naturparkspezialitäten-Produzenten. Das Raum- und Funktionsprogramm des Zentrums ist bereits abgeschlossen und dient als Vorgabe für die weitere Planung.

Der inhaltliche und organisatorische Gestaltungsprozess seitens der Naturparkgemeinden wird im Dezember im Rahmen einer Generalversammlung abgeschlossen. Danach werden die Konzepte und Pläne den Gemeinderäten der 13 Naturparkgemeinden für einen Grundsatzbeschluss präsentiert. Im Frühjahr 2021 soll das Projekt im Rahmen eines architektonischen Ideenwettbewerbs zur Ausschreibung gelangen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Insgesamt wurden sieben Standorte von den 13 Naturparkgemeinde-Ortschefs ins Rennen geschickt und entlang von gemeinsam erarbeiteten Bewertungskriterien von einem externen Prozessbegleiter bewertet. Als am besten geeignet wurde Rohrbach, in Verbindung mit dem bestehenden Obstsortengarten definiert. Dieser Standort wurde einstimmig als Sitz des Zentrums beschlossen.