„Gründen als Chance“ bietet Werkzeuge für Gründerinnen. Frauen zeigten bei der Abschlusspräsentation die Vielfältigkeit der neu gegründeten Unternehmen. Auch aus dem Bezirk Mattersburg waren einige Gründerinnen dabei.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. September 2020 (04:23)
Mit den anwesenden Gründerinnen aus dem Bezirk Mattersburg. Astrid Eisenkopf und Edmund „Jimmy“ Artner mit Denise Bingler, Sarah Schöller, Beatrix Grasl und Simone Knopf.
Burgenländisches Landesmedienservice

Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf präsentierte 16 innovative Gründerinnen, die im Rahmen eines vom Land und Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projektes den Schritt zur Unternehmensgründung gewagt haben.

Sie haben sich im Rahmen des Projektes „Gründen als Chance“ Wissen rund um das Unternehmerin-Sein erworben, ein Netzwerk aufgebaut und den Schritt zur Unternehmensgründung gewagt.

Abschlusspräsentation mit Ehrengästen

Im Rahmen einer Abschlusspräsentation stellte Eisenkopf gemeinsam mit BFI-Aufsichtsratsvorsitzendem Edmund „Jimmy“ Artner und René Höfer, dem stellvertretenden Geschäftsführer des Berufsförderungsinstitut Österreich im Burgenland, die Gründerinnen bei einer Schifffahrt in Mörbisch vor und zog Bilanz über das Projekt. Auch aus dem Bezirk Mattersburg waren einige Gründerinnen dabei.

Denise Bingler bietet eine Schnittstelle für das elektronische Meldewesen von Hotellerie und Gemeinden an. Melanie Reichl hat die Pipilotta Therapiegemeinschaft gegründet. Sarah Schöller hat einen Online-Shop für nachhaltige Produkte erstellt und bietet Workshops für Zero-Waste (ohne Müll) an. Bei Susanne Schneeberger kann man in Kursen das Stricken erlernen. Beatrix Grasl bietet Cranio-Sacrale Tiefenarbeit an. Simone Knopf hat das Gesundheitszentrum Draßburg gegründet und ist selbst auf Wundmanagement spezialisiert.

„Selbstständigkeit bewusster beschreiten“

„Mit dem Projekt ‚Gründen als Chance‘ wollen wir Frauen unterstützen und ihnen ein Werkzeug für ihre Unternehmensgründung in die Hand geben, mit denen sie den Weg in die Selbstständigkeit selbstbewusster beschreiten können. Nachhaltiges Gründen für Frauen steht dabei im Vordergrund, aber auch die Netzwerkbildung und der Erfahrungsaustausch. Frauen kennen die Situation und die Bedürfnisse vor Ort oft sehr gut und verfügen häufig über zahlreiche soziale Kontakte, was die Basis für erfolgreiche Unternehmensgründungen bietet.

Das selbstständige Arbeiten bietet den Frauen außerdem die Möglichkeit, Beruf und Familie leichter zu vereinbaren“, fasst Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf die Ziele des Projektes zusammen.

Bereits viertes Gründerinnen-Projekt

Das Projekt „Gründen als Chance“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Frauenreferat des Landes Burgenland finanziert. Es ist dies bereits das vierte Gründerinnen-Projekt im Burgenland, welches gemeinsam mit dem BFI Burgenland umgesetzt wurde. Projektstart war am 22. April 2019, geendet hat das Projekt Ende Juli 2020.

„16 innovative Unternehmensgründungen sind aus dem Projekt entstanden und ich freue mich, dass wir durch dieses Projekt die notwendige Unterstützung geben konnten“, so die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin weiter. „Gründen als Chance“ hat die teilnehmenden Frauen ab der Phase der Ideenfindung begleitet.

Insgesamt 14 Workshops wurden im Rahmen des Projektes angeboten, bei denen sich die Teilnehmerinnen austauschen konnten und ein umfassendes Unternehmerinnen-Know-how für die erfolgreiche Firmengründung erhalten haben.