Polizei schnappte Serieneinbrecher

Verbrecher verübten 19 Einbruchsdiebstähle im Bezirk Mattersburg. Zwei der fünf Täter sitzen in Haft, gegen drei besteht ein Haftbefehl.

Erstellt am 12. November 2020 | 05:55
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Die Einbrecher hatten es auf Firmen, Gastronomiebetriebe oder Vereinsgebäude abgesehen.
Foto: Shutterstock / Alexander Kirch

Ein großer Coup gelang den Ermittlungsbeamten des Kriminaldienstes vom Mattersburger Bezirkspolizeikommando: 19 Einbruchsdiebstähle von mehreren Tätern konnten aufgeklärt werden, zwei Täter sitzen bereits in Haft. Die fünf Verbrecher waren in unterschiedlichen Konstellationen, zu zweit oder zu dritt, unterwegs.

Die Taten ereigneten sich im Bezirk Mattersburg – und zwar in Loipersbach, Marz, Neudörfl, Rohrbach und Schattendorf – sowie im Stadtgebiet von Wiener Neustadt, dabei konnten sie Diebesgut von insgesamt 50.000 Euro erbeuteten, wobei sie über gekippte Fenster in die Gebäude gelangten oder Türen aufbrachen. In Privathäuser drangen sie nicht ein, Ziel ihrer Einbrüche waren Firmen, Gastronomiebetriebe oder Vereinsgebäude. So auch in der Nacht von Samstag, den 25., auf Sonntag, den 26. Juli, wobei sie in Schattendorf gleich viermal zuschlugen: Sie verschafften sich durch Aufbrechen von Fenstern und Türen Zutritt unter anderem in das Kassengebäude des Freibades, in das Badrestaurant, die Kantine des Tennisklubs und die Kantine des örtlichen Fußballvereins.

Nachdem die Täter Fenster oder Türen aufgebrochen hatten, durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen, vor allem aber nach Bargeld. In der Badkantine war jedoch eine Kamera installiert.

Auf dem Überwachungsvideo ist einer der Männer zu sehen, wie er mehrere Schubladen durchsucht. Er versuchte, einen Automaten aufzubrechen, woran er allerdings gescheitert ist.

Mittels internationalem Haftbefehl wurden zwei der Täter bereits festgenommen, sie befinden sich in der Justizanstalt Eisenstadt, gegen die drei anderen besteht ein Haftbefehl.

Landespolizeidirektor Martin Huber zeigte sich sehr erfreut und führte diesen Erfolg auf die „akribische kriminalistische Ermittlungsarbeit von äußerst engagierten Beamten“ zurück.