Rot Kreuz-Bezirksversammlung: „Sind da, um zu helfen“. Im Marzer Gasthaus Müllner traf Anfang September die Führung des Bezirks Mattersburg zusammen und zog Resümee.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. September 2020 (05:39)
Gruppenbild. Präsidentin Friederike Pirringer, Bezirksstellenleiter-Stellvertreter David Wilfing, Bezirksstellenleiterin Helga Ludwig und Tanja König.
Rotes Kreuz

Die gute Tat, das Engagement für den Nächsten, die ehrenamtliche Tätigkeit sind die Grundpfeiler der weltumspannenden Organisation Rotes Kreuz. Die Bezirksstelle Mattersburg ist ein unverzichtbarer und wertvoller Bestandteil dieses Netzwerkes.

25.577 unbezahlte Stunden geleistet

Das Rote Kreuz konnte sich bei der vor Kurzem unter strengen Corona-Sicherheitsvorkehrungen abgehaltenen Bezirksversammlung 2020 mit einer beeindruckenden Leistungsbilanz sehen lassen: Von den 630 freiwilligen Mitarbeitern wurden im Jahr 2019 allein im Rettungsdienst 25.577 unbezahlte Dienststunden geleistet.

Bei einer Bewertung mit nur 30 Euro pro Stunde ergibt das für den Staat und somit für die Bevölkerung eine Ersparnis an Steuermitteln in der Höhe von rund 770.000 Euro.

Bezirksstellenleiterin Helga Ludwig sagt: „Mit Stolz blicke ich auf das Jahr 2019 zurück, denn unser Team hat wieder großartige Arbeit geleistet.“ Und fährt fort: „Die Kooperation mit offiziellen Einrichtungen (BH, Polizei, Feuerwehr, Wasserrettung, Rettungshundebrigade, Zivilschutzverband, Gemeinden, Ärzteschaft) funktioniert gut. Besonders bewährt hat sich das gemeinsame Frühstück mit den Blaulichtorganisationen des Bezirkes zur Katastrophen- und Koordinationsbesprechung und zum allgemeinen Gedankenaustausch in der BH Mattersburg.“

Viele Veranstaltungen und Projekte gecancelt

Aufgrund von Covid 19 konnten – bis auf wenige Ausnahmen – und können auch zukünftig geplante Rot Kreuz-Projekte und -veranstaltungen nicht stattfinden. Auch die Weihnachtsfeiern wird es in diesem Jahr nicht geben.

„Sehen wir trotzdem positiv in die Zukunft in der Hoffnung, dass sich vieles zum Guten wendet“, macht die Bezirksstellenleiterin Mut.

Zum Schluss der Bezirksversammlung wurde allen Partnern und Mitarbeitern für die Kooperation gedankt. Ebenso den politisch Verantwortlichen im Land, die für das Rote Kreuz die wesentlichen Rahmenbedingungen schaffen, mit der Bitte, die Interessen des Verbandes auch weiterhin zu fördern, damit dieses soziale Netzwerk Bestand haben kann.

„Wir schätzen und vertrauen einander und wir können aufeinander zählen“, so Bezirksstellenleiterin Helga Ludwig.