S31: Erster Abschnitt wurde freigegeben. Der erste Teilabschnitt zwischen Knoten Mattersburg und Forchtenstein konnte schon fertig gestellt werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 31. Dezember 2019 (04:11)
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Im Zeitplan. Alexander Walcher, Geschäftsführer ASFINAG Bau Management GmbH, Baudirektor Wolfgang Heckenast, Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor Asfinag, Landesrat Heinrich Dorner und Andreas Fromm, Geschäftsführer Asfinag Bau Management GmbH. beim Lokalaugenschein auf der S31.
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Seit Mitte März arbeitet die Asfinag am Sicherheitsausbau der S31 Burgenland Schnellstraße zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/Markt St. Martin (Bezirk Oberpullendorf). Wesentlich dabei ist die Trennung der Richtungsfahrbahnen mittels einer Betonleitwand.

Der erste Abschnitt zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Forchten-stein wurde nun fertiggestellt. Anlässlich eines gemeinsamen Fototermins betont Burgenlands Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ): „Der Sicherheitsausbau der S31 läuft zügig und planmäßig. Wie wichtig diese Arbeiten sind, hat uns nicht zuletzt der tragische Unfall im September mit vier Todesopfern drastisch vor Augen geführt. Daher habe ich auch kein Verständnis dafür, wenn diese dringend erforderlichen Maßnahmen in Frage gestellt werden. Die Errichtung der Mitteltrennung auf der Schnellstraße S31 ist alternativlos – denn die Sicherheit der vielen tausenden Pendler hat für mich oberste Priorität!“

Weniger Unfälle durch S31-Sicherheitsausbau

Mit dem Neubau der Talübergänge bei Sieggraben investiert die Asfinag insgesamt 144 Millionen Euro in eine sichere S31. „Wir freuen uns, dass wir wie geplant den ersten Bauabschnitt auf der S31 jetzt wieder dem Verkehr übergeben konnten“, so Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl, „mit unserer Investition sorgen wir auf der Burgenland Schnellstraße für mehr Verkehrssicherheit und höhere Leistungsfähigkeit. Zusätzlich schafft und sichert dieser Sicherheitsausbau Arbeitsplätze in der Region.“

In den vergangenen fünf Jahren ist das Verkehrsaufkommen auf der S31 zwischen Mattersburg und Markt St. Martin jährlich um rund drei Prozent gestiegen. In diesem Zeitraum passierten dort zwölf Frontalunfälle, drei davon endeten tödlich. Die bauliche Mitteltrennung schließt zukünftig das Risiko derartiger Unfälle aus.

Damit werden die Unfallzahlen deutlich zurückgehen. Weitere Maßnahmen im Zuge des Sicherheitsausbaus sind unter anderem die Verbreiterung der Fahrspuren, die Errichtung zusätzlicher Pannenbuchten sowie der Bau neuer Gewässerschutzanlagen. Zusätzlich entstehen bei Kobersdorf und Tschurndorf (Bezirk Oberpullendorf) zwei hochmoderne Asfinag-Rastplätze, die insgesamt künftig 22 Lkw- und 18 Pkw-Stellplätze bieten.

Um im Zeitplan zu bleiben, wird auch in den Wintermonaten entlang der S31 gearbeitet. Im Baustellenbereich herrscht ein Tempolimit von 80 Stundenkilometer. Es kommt immer wieder zu Staus und zähem Verkehrsaufkommen.