Verdacht auf Wiederbetätigung: Hausdurchsuchungen. Im Zuge von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wiederbetätigung gegen zwei Burgenländer haben im Bezirk Mattersburg Hausdurchsuchungen stattgefunden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 04. August 2018 (13:13)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Polizei Symbolbild
BilderBox.com, Wodicka

Dabei wurden Beweisgegenstände sichergestellt, bestätigte Johann Fuchs, Leiter der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, auf Anfrage einen ORF-Bericht von Samstag. Einer der Männer war aufgrund eines einschlägigen Tattoos in Kärnten angezeigt worden.

Während eines Urlaubs am Wörthersee war einem anderen Gast beim Baden eine Tätowierung am Oberkörper des Burgenländers aufgefallen, nämlich der SS-Wahlspruch "Meine Ehre heißt Treue" als Schriftzug, berichtete der ORF Burgenland. Der Mann wurde angezeigt, die Staatsanwaltschaft Klagenfurt nahm Erhebungen auf. Dabei sollen die Ermittler dem Bericht zufolge auch auf einschlägige Facebook-Postings gestoßen sein, die der Bruder des Mannes verfasst haben soll.

Auslöser der Hausdurchsuchungen am Montag waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt und Wien, hieß es. Nun müssten auch elektronische Datenträger ausgewertet werden, sagte Fuchs. Gefunden wurden dem Bericht zufolge Nazi-Devotionalien sowie Fotos und Videos.