Vorgezogener Wahltag: 3.774 wählten schon. Pöttelsdorf war Spitzenreiter mit Beteiligung von über 25 Prozent, Forchtenstein hatte geringste Wahlbeteiligung.

Von Julia Gabler. Erstellt am 30. September 2017 (02:43)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Wodicka/NÖN-Archiv

Am vergangenen Freitag konnte in den 19 Gemeinden im Bezirk Mattersburg schon vorzeitig gewählt werden. Von den 33.429 Wahlberechtigten nutzten 3.774 diese Möglichkeit.

Die Pöttelsdorfer waren besonders aktiv: Von den 684 Bürgern waren 181, das entspricht 26,46 Prozent, wählen, ein absoluter Rekord im Bezirk Mattersburg. Bürgermeister Rainer Schuber dazu: „Das Ergebnis zeigt, dass der zweite Wahltag gut angenommen wird. Ich denke, dass diesen Termin viele nutzten, um am Wahlwochenende Zeit für andere Dinge zu haben.“ In Mattersburg nutzten 589 Menschen ihr vorzeitiges Wahlrecht.

Auch in Antau war die Wahlbeteiligung von 18,28 Prozent sehr hoch. Bürgermeister Adalbert Endl erklärt: „Ich war zuerst gegen den zweiten Wahltag. Er wurde aber sehr gut angenommen und ich kann ihn nun nur befürworten“.

In Forchtenstein waren von den 2.597 Wahlberechtigten nur 165 wählen, das war die niedrigste Wahlbeteiligung im Bezirk. In Sauerbrunn hingegen schritten 339 Wahlberechtigte zur Urne. Bürgermeister Gerhard Hutter freut es, denn: „Wir haben den vorzeitigen Wahltermin auch wirklich stark beworben. Unser Lokal war von 15 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, und von 15 Uhr bis 19 Uhr war die Frequenz wirklich hoch.“