Feuerwehr-Zentrale Eisenstadt: Sanieren oder Neubau?. Die Einsatzzahlen für 2019 wurden präsentiert und gleichzeitig ein Ausblick auf die Zukunft gegeben: Es muss etwas mit der in die Jahre gekommenen Zentrale geschehen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 11. März 2020 (05:10)
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Gemeinsamer Auftritt. Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl und Feuerwehrreferent, Landesrat Heinrich Dorner.
Fischer

Das vor 64 Jahren errichtete Gebäude des Landesfeuerwehrverbandes ist in die Jahre gekommen. Um den ständig wachsenden und vielfältigen Aufgaben des Feuerwehrwesens nachzukommen, muss jetzt gehandelt werden. Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl und Feuerwehrreferent Heinrich Dorner versichern, dass das in den nächsten Wochen und Monaten ein Thema sein wird.

Während der Standort der Landesfeuerwehrzentrale feststeht – sie soll weiterhin in Eisenstadt sein – , gibt es noch Diskussionen über eine Sanierung oder einen Neubau. „Seit 2013 sind wir von einer Generalsanierung ausgegangen, 2016 wurde der Plan der Landesregierung vorgelegt“, skizzierte Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl den bisherigen Ablauf. Bei einer Sanierung müsste das Gebäude „skelettiert“ werden, ein Betrieb wäre nicht möglich.

Jetzt wird ein Neubau angedacht. „Ein Neubau ist aus heutiger Sicht wirtschaftlich und technisch sinnvoller als eine Sanierung und Modernisierung des bestehenden Gebäudes“, sind sich Kögl und Landesrat Dorner einig. Die Kosten von 13 bis 15 Millionen, so viel würde auch eine Sanierung kosten, sollen dabei keinesfalls überschritten werden. Beide sehen nur einen Vorteil im Neubau: Die Kosten wären überschaubarer, die Bauzeit kürzer, und man wäre nicht an vorgegebene Strukturen gebunden.

„Wir wollen hier bleiben“, lautet Kögls Credo. Als Vorteile nennt er die feuerwehrfreundliche Lage und das moderne Brandhaus, um das das Burgenland von Nachbarländer-Feuerwehren beneidet wird. „Das Verwaltungsgebäude passt energietechnisch überhaupt nicht mehr“, ist sich Kögl sicher. Wenn er sich was wünschen dürfte, dann eine Entscheidung 2020.