Publikumsmagnet Forfel ist fantastisch

Publikumsmagnet Burgmaus Forfel begeisterte 2017 große und kleine Burgbesucher. In der Saison 2018 soll es noch besser laufen.

Judith Jandrinitsch
Judith Jandrinitsch Erstellt am 06. Mai 2018 | 05:29
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Auf in die Forfel-Saison 2018: Forchtensteins Bürgermeisterin Riki Reismüller, Festival-Präsidentin Christa Prets, dahinter Geschäftsführer Hors Horvath, Daniel von der Musikgruppe Salamanda, Castellan Herbert Zechmeister, Hexe Griselda, Burgmaus Forfel, Korbflechterin Steffi Kowalter, Angela und Felicitas von Salamanda, Tanzmeisterin Sabine Wilhelm, Künstlerischer Geschäftsführer Gerhard Krammer, Ernst Trettler von Bio Austria Burgenland und Innungsmeister Peter Werkovits von den burgenländischen Gold- und Silberschmieden.
Foto: BVZ, Jandrinitsch

Das Kinder- und Familienkulturfestival Burg Forchtenstein Fantastisch ist ein Publikumsmagnet für die ganze Region. Mehr als 19.000 Besucher kamen im Vorjahr zu Forfel, und geht es nach Festivalpräsidentin Christa Prets, dann soll diese Zahl im heurigen Juli noch übertroffen werden.

19.000 Besucher kamen im Vorjahr zu Forfel

Dafür braucht es viel Fantasie, Kreativität und Einsatz der Burg Forchtenstein Fantastisch Verantwortlichen, um Charaktere, die für Forfel unverzichtbar sind wie Burghexe Griselda, wieder in das Programm mit einzubinden und um neue Elemente zu entwickeln. In der Zunftstraße war das im Vorjahr das Betonwerk Kornfeld-Trimmel mit dem Gießen der Betonburg. Heuer wird ein altes burgenländisches Handwerk zumindest im kleinen Rahmen neu belebt: das Strohflechten.

Steffi Kowalter aus der ehemaligen Korbflechter-Hochburg Piringsdorf wird mit den Kindern Puppen, Schwerter und Ringe fertigen. Sie ist eine Forfel-Vertraute der ersten Stunde, Kowalter war schon vor 20 Jahren in den Forfel-Anfängen auf Burg Forchtenstein dabei. Auch die Gold- und Silberschmiede bleiben Forfel treu.

Der burgenländische Innungsmeister Peter Werkovits erklärt: „Wir werden mit den Kindern ein neues Schmuckstück aus Sterlingsilberplättchen fertigen. Die Kinder können die Plättchen stanzen und mit ihrem Namen punzieren.“ Ein da Capo erlebt in den Kasematten das Mitmachtheater „Das Gespenstergeburtsnachtgedicht“ von Autor Jakob Perschy. „Griselda“ wird für Gruselgefühle im Burgverlies sorgen und an die Sagentradition von Burg Forchtenstein anknüpfen.

Anspruch lautet, leistbar für alle zu bleiben Burg Forchtenstein

Fantastisch Geschäftsführer Horst Horvath betont: „Wir haben die Eintrittspreise zum Vorjahr nicht verändert. Wir wollen für Familien leistbar bleiben, die Gäste sollten nicht vergessen, dass alles, was die Kinder hier produzieren, im Eintrittspreis mit einberechnet ist.“ Festival-Präsidentin Christa Prets betont, wie unverzichtbar die Sponsoren für Burg Forchtenstein Fantastisch sind.