Genossenschafter werden zur Kasse gebeten. Die Mitglieder der Muttergenossenschaft der Pleite gegangenen Commerzialbank Mattersburg AG sind vom Landesgericht Eisenstadt als Insolvenzgericht aufgefordert worden, ihre Anteile noch einmal einzuzahlen.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 23. Juli 2021 (12:30)
Commerzialbank Mattersburg Symbolbild
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APA/ROBERT JAEGER

Als Genossenschafter haben sie Nachschusspflicht, da der Anspruch der Massegläubiger aus dem Genossenschaftsvermögen nicht befriedigt werden kann, berichtete der "Kurier" am Freitag (online).

Bei den rund 3.000 Mitgliedern der Genossenschaft handelt es sich um fast jeden, der mit der Commerzialbank eine Geschäftsbeziehung gehabt habe. Sie müssen ihren Anteil nun noch einmal einzahlen, wobei auch Erben von früheren Genossenschaftern nachschusspflichtig seien. Die meisten dürften nur einen Anteil von heute 7,27 Euro haben, laut "Kurier" gebe es aber auch Nachzahlungsforderungen in Höhe von 24.000 Euro.

Die "Personalkredit- und Kommerzialkreditvermittlungs- und Anteilsverwaltungsgenossenschaft Schattendorf-Zemendorf-Stöttera-Krensdorf-Hirm-Loipersbach-Draßburg- Baumgarten" war die Eigentümergenossenschaft der Commerzialbank AG.