OP-Assistent: „Bitte, lasst euch impfen!“

Der OP-Assistent im Krankenhaus Wiener Neustadt, Werner Murovatz, hat bereits die erste Teilimpfung erhalten. Nebenwirkungen verspürt der Rohrbacher keine.

Helga Ostermayer
Helga Ostermayer Erstellt am 23. Januar 2021 | 04:55
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Appell. Die drei Allgemeinmediziner hoffen auf eine hohe Impfbereitschaft.
Foto: shutterstock.com

Die Corona-Impfaktion in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist schon voll im Gange. Einer, der die erste Teilimpfung schon erhalten hat, ist Werner Murovatz. Der 50-jährige Rohrbacher, zweiter Obmann des SV Rohrbach, arbeitet als OP-Assistent im Krankenhaus Wiener Neustadt. „Schon vor zwei Wochen ist die freiwillige Impfaktion bei uns im Krankenhaus angelaufen. Ich bin mit positiven Gedanken zur Impfung gegangen, weil ich der Meinung bin, dass das Impfen notwendig ist, um diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten“, schildert er.

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Werner Murovatz. Der Rohrbacher OP-Assistent ist bereits geimpft.
Symbolfoto

Wie bei jeder anderen Impfung auch, hat Werner Murovatz nach der Impfung den Einstich etwas gespürt. „Das ist auch normal so, denn der Stich erfolgt ja in die Muskulatur. Ich hatte kein Fieber und auch sonst keine Impfreaktion, also man braucht sich wirklich nicht vor der Impfung zu fürchten. Also liebe Leute, bitte lasst euch impfen!“, lautet sein enthusiastischer Impfaufruf an alle. In diesen Tagen wird der Rohrbacher die zweite Impfung erhalten. „Je mehr geimpft sind, desto weniger kann sich das Virus ausbreiten und wir können wieder zur so genannten Normalität zurückkehren und uns treffen und auch wieder in Lokalen zusammensitzen“, ist Murovatz überzeugt.

„Ich, als Geimpfter, kann zwar das Virus haben und auch weitergeben, aber wenn auch alle anderen geimpft sind, kann es keinen größeren Schaden mehr anrichten“, ist seine Überzeugung.