Ab 18. Juni: Mit den „3Gs“ wieder ins Kino

Die ersten Cinneplexx Kinos öffneten bereits. In zwei Wochen heißt es auch in Parndorf und Mattersburg wieder „Film ab“.

Erstellt am 04. Juni 2021 | 06:45
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Abwarten. Ob alle sieben Tage die Woche geöffnet sein wird, ist noch offen.
Foto: BVZ Archiv, BVZ Archiv

Die vier Arthouse-Standorte in Wien, Graz und Villach haben bereits geöffnet, am Freitag in zwei Wochen werden die zwei burgenländischen Cineplexx-Standorte in Parndorf und Mattersburg wieder öffnen. „Die Planungen für das Kinoprogramm laufen derzeit auf Hochtouren. So viel können wir aber schon verraten: Der Start, der kommende Kinosommer und auch der Herbst versprechen ein Feuerwerk an Filmhighlights“, berichtet Christian Langhammer (CEO/Hauptgesellschafter Constantin Film & Cineplexx Kinobetriebe). Ob alle sieben Tage die Woche geöffnet sein wird, ist noch offen. „Natürlich müssen wir situationsbedingt vorerst flexibel bleiben und je nach Auslastung bei unseren Standorten möglicherweise den einen oder anderen spielfreien Tag einführen.“

„3Gs“ auch in den Kinos Vorschrift

Auch bei den Kinos gibt es nach aktuellem Stand diverse Corona-Vorschriften zu beachten. Ein Kinobesuch ist nach derzeitigem Stand nur möglich, wenn man getestet, geimpft oder genesen ist. Zu den gültigen Tests zählen Tests der Eigenanwendung (24h), Antigentests (48h) und PCR-Tests (72h). Im Sinne der Registrierungspflicht müssen die Besucher außerdem vor Ort ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Popcorn, Nachos dürfen während der Filmvorführung genossen werden, ansonsten ist das Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthaltes im Kino verpflichtend, auch am Platz während der Filmvorführung. Mit angepassten Sitzplänen sorgt man dafür, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Paare, Familien und Gruppen können aber natürlich weiterhin zusammensitzen.

Auch bei Cineplexx behält man „die laufenden Entwicklungen sehr genau im Blick, wir werden die Wiedereröffnung selbstverständlich unter den gültigen Auflagen umsetzen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass es bis zur Wiedereröffnung noch weitere Lockerungen geben wird“, so Langhammer.

„Verluste, die nicht mehr aufzuholen sind“

Der Lockdown hat die gesamte Kinobranche stark getroffen. „Mit unseren hohen Fixkosten wurden wir natürlich sehr stark vom Einnahmenausfall getroffen. Das sind Verluste, die definitiv nicht mehr aufzuholen sind. Aber dank der staatlichen Hilfsmaßnahmen, die für das Überleben der Kinos wesentlich waren, konnten wir die Krise so meistern, dass wir alle Standorte wieder aufsperren können – und darüber freuen wir uns sehr.“