Groß-Events im Bezirk Mattersburg abgesagt

Sowohl der Kiwi „Remembering“ Benefiz-Abend, als auch das Neudörfler Dorffest wurden wieder abgesagt.

Erstellt am 20. August 2020 | 06:02
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Soft-Rock. Die Mattersburger Band „Garish“ wäre eines der Highlights beim „Remembering“-Konzert der Kiwis gewesen.
Foto: BVZ

Nachdem der vom Kulturverein Kiwi ursprünglich für den 28. März angekündigte „Remembering“ Benefiz-Abend im Luther-Keller von Burg Forchtenstein – mit den Highlights „Garish“ sowie Luke Andrews – wegen Covid 19-Sicherheitsgründen auf den 26. September verschoben wurde, fällt nun auch dieser Termin wegen der wieder steigenden Corona-Zahlen ins Wasser.

7.500 Euro gingen an die Krebsforschung

Mit einem Brief wenden sich die Kiwis an das Puplikum: „Wir wenden uns mit einer traurigen, aus unserer Sicht aber unumgänglichen Nachricht an euch. Ende März hätte „Remembering“, unser Benefiz-Abend für die Krebsforschung, stattfinden sollen. Ein tolles Line-Up stand, ebenso die perfekte Location, alles war auf Schiene. Dann kam Corona und die Veranstaltung musste, so wie viele andere auch, verschoben werden. Der September hätte es werden sollen. Bis dahin würde vielleicht wieder Normalität eingekehrt sein und Konzerte, wie wir sie kennen und lieben, würden wieder stattfinden können.

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Nun sieht es leider nicht danach aus. Die Fallzahlen steigen wieder, die aktuellen Regelungen sind relativ strikt und es spricht kaum etwas dafür, dass sich in der nächsten Zeit diesbezüglich etwas zum Besseren ändern könnte. Daher haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, „Remembering“ für heuer abzusagen ... Im Vorfeld des ersten geplanten Termins haben wir schon reichlich Unterstützung von Sponsoren erhalten, für die wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten ... Wir freuen uns, bekanntgeben zu dürfen, dass wir demnächst 7.500 Euro an das Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien überreichen werden.“

Im Juli hieß es noch, dass das Neudörfler Dorffest im September über die Bühne gehen könnte. „Mein Standpunkt ist, und das meine ich ganz bewusst als Bürgermeister: Wir machen das!“, zeigte sich damals Bürgermeister Dieter Posch noch zuversichtlich über das Zustandekommen des größten Festes in der Gemeinde, bei dem alle Vereine und Gastronomen mitmachen. Jetzt fiel auch dieses Fest, das heuer in der zweiten Septemberwoche abgehalten werden hätte sollen, den abermals steigenden Corona-Zahlen zum Opfer.

Der Ortschef sagt dazu: „Aus heutiger Sicht darf ich jedoch nicht davon ausgehen, dass sich die Covid-Lage in den verbleibenden vier Wochen derart entspannt, dass unser Fest ohne Gesundheitsrisiko für Beteiligte und Gäste abgehalten werden kann.“