Mattersburg: Villa Martini ist coronafrei

Bislang keine Covid19-Fälle im Mattersburger Pflegeheim. Auch in der Volksschule gab es kein Corona, in zwei Kindergärten gab es positive Tests bei Pädagoginnen.

Erstellt am 12. November 2020 | 04:55
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Der Einsatz der Mittel für die Pflege soll flexibler werden
Der Einsatz der Mittel für die Pflege soll flexibler werden
Foto: APA (dpa)

Ältere Menschen gehören zur Corona-Risikogruppe, leider häuften sich in den vergangenen Wochen und Tagen die Meldungen von Covid-19-Fällen in burgenländischen Pflegeheimen.

Mitte Oktober etwa gab es sechs positiv getestete Menschen in Frauenkirchen, Anfang November 16 Corona-Fälle in einem Pflegeheim im Eisenstädter Bezirk und am Montag dieser Woche die nächsten Fälle: 23 Personen in einem Pflegeheim im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, 29 Personen in einem Pflegeheim im Bezirk Jennersdorf sowie 30 Personen in einem Pflegeheim im Bezirk Oberwart wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Im Mattersburger Altenwohn- und Pflegeheim „Villa Martini“ traten bislang keine Covid19-Fälle (Stand Montagabend) auf, wie Bürgermeisterin Ingrid Salamon im Rahmen der Donnerstag vergangener Woche abgehaltene Gemeinderatssitzung berichtete. Wie in allen anderen burgenländischen Altenbetreuungseinrichtungen gibt es spezielle Vorkehrungsmaßnahmen.

Seit dem 3. November werden alle Mitarbeiter der Villa Martini einmal pro Woche Schnelltests unterzogen.

Besucher von Angehörigen müssen sich vorab anmelden. „In weiterer Folge wird es auch Schnelltests für die Besucher geben. Das Ergebnis braucht zwischen 15 und 20 Minuten“, berichtet Villa Martini-Geschäftsführer Karl Aufner.

Beschwerden von Angehörigen

Diese werden vom Land Burgenland in die Pflegeeinrichtungen geliefert, die Kosten (15 Euro) haben die Besucher selber zu tragen. Zwei isolierte Räume stehen für Besuche zur Verfügung, wobei die Räume nach jedem Besuch desinfiziert werden. „Es hat einige Beschwerden von Angehörigen wegen der neuen Vorgangsweise gegeben. Hier muss ich anmerken, dass die Sicherheit der Bewohner in dieser Situation vorgeht“, berichtete Salamon. Auch in der Mattersburger Volksschule hat es bislang noch keine Corona-Fälle gegeben. „Vereinzelt mussten Schüler, da sie ‚K1-Personen’ waren, aus Vorsichtsmaßnahme jedoch zu Hause bleiben“, erzählt Direktorin Rafaela Strauß.

Zwei Pädagoginnen der Mattersburger Kindergärten wurden jedoch positiv auf Corona getestet.

Die Kinder einer Gruppe sind nach Quarantäne wieder im Kindergarten zurück, eine Gruppe eines anderen Kindergartens befindet sich noch in Quarantäne (Stand Montag dieser Woche).