Werden die Tourismus-Verbände fusionieren?

Nachdem Alfred Bandat die Leitung des Tourismusverbandes zurückgelegt hat, übernimmt interimistisch Andreas Wirth.

Erstellt am 29. Mai 2019 | 04:10
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Tourismus. Neufeld soll im Vorstand vertreten sein.
Foto: BVZ, Symbolbild: Bilderbox

Der überraschende Rücktritt des Obmanns des Tourismusverbandes Rosalia Neufelder Seen Platte, Alfred Bandat, zieht nun weite Kreise. Nach internen Unstimmigkeiten, nicht alle Gemeinden hätten laut Bandat an einem Strang gezogen, legte er das Amt zurück.

„Wir sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden“

Die Geschäfte übernimmt interimistisch sein Stellvertreter, der Steinbrunner Elektrounternehmer Andreas Wirth, der unter anderem mit Steinbrunns Bürgermeister Thomas Kittelmann und dem Wiesener Bürgermeister Matthias Weghofer den Verband und die Arbeit Bandats kritisierten. „Wir sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, beschreibt der interimistische Obmann die derzeitige Lage. Er und der weitere Vorstand hätten die Informationen aus den Medien und dann bei der Sitzung erfahren.

Jetzt will er sich einmal einen Überblick über das Tagesgeschäft und den Verband verschaffen. Aber er denkt auch laut über weitreichende Änderungen nach: „Ein Zusammengehen mit den Eisenstädtern wäre da eine gute Option“, lässt Wirth anklingen. Durch die Fusionierung der Verbände könnte man, so Wirth, in der Verwaltung und in der Werbung sparen.

„Ein Zusammengehen mit den Eisenstädtern wäre da eine gute Option“

Der Verband würde als Einheit auftreten, etwa bei der Ferienmesse. „Da stehen dann die einzelnen Verbände nebeneinander und sorgen bei den Besuchern für Verwirrung. Da ist es ja besser, wenn wir in der Region einheitlich auftreten“, wünscht sich Wirth, der noch bis zur nächsten Vorstandssitzung die Leitung übernimmt. Danach ist alles offen.