Musiklegende „Frankie“ verstorben

Am Donnerstag, dem 1. März, ist Musikgeschäft-Besitzer Franz „Frankie“ Barilits gestorben.

Sandra Koeune Erstellt am 08. März 2018 | 13:04
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„Frankie“ Barilits war bis zu seinem Lebensende Musiker mit Leib. Er spielte in verschiedenen Bands, arbeitete mit zahlreichen Künstlern zusammen und betrieb erfolgreich ein Musikgeschäft.
Foto: BVZ, zVg

Musiklegende Franz „Frankie“ Barilits ist am Donnerstag, dem 1. März, im Alter von 69 Jahren gestorben.

Der Musiker und Musikgeschäft-Besitzer aus Draßburg sang sich in das Herz vieler Burgenländer und gilt als Institution. Bekannt wurde er in den 1970er und 1980er Jahre mit der Band „NonPlusUltra“.

Nach seiner Matura am musisch-pädagogischen Gymnasium besuchte Barilits die pädagogische Akademie, die er 1970, als Volks- und Hauptschullehrer abschloß. Für kurze Zeit unterrichtete Barilits an der Hauptschule in Schattendorf, merkte aber schnell, dass ihn diese Arbeit nicht erfüllte. 1980 ließ er sich für ein Jahr beurlauben und schrieb zwei Bücher: Eines über Popmusik in der Schule und ein weiteres über kroatisches Liedgut. Schließlich musste er sich entscheiden, weiterhin als Lehrer oder ihm Musikbereich zu arbeiten. Barilits entschied sich für seine Leidenschaft und erfüllte sich 1982 den Traum vom eigenen Musikgeschäft.

Tätigkeitsgebiet von Frankie Barilits war sehr umfangreich

Er verhalf zahlreichen jungen Musikern zu ihren Karrieren, arbeitete mit Künstlern wie Andy Borg, Costa Cordalis, Thomas Foster und vielen anderen zusammen, organisierte Auftritte und Veranstaltungen. Darüber hinaus komponierte er auch selbst Musik, die bekanntesten Lieder schrieb er für Mandy von den Bambies und für Andy Borg. Neben dem Einzel- betrieb er auch einen Großhandel, wo er Instrumente importierte und für einige Marken Generalimporteur war. Zudem spielte Barilits auch selbst immer wieder in verschiedenen Gruppen wie etwa „Frankie and the Meteors“ und pendelte so meistens zwischen Musik und Geschäft hin und her.

Am Freitag, dem 9. März, um 14 Uhr wird Frankie am Ortsfriedhof in Draßburg begraben. Trauernde haben die Möglichkeit ab 13.30 für den Verstorbenen in der Aufbahrungshalle zu beten.