Aus Mattersburger Rathaus werden Wohnungen. Im Frühjahr 2022 übersiedelt das Rathaus in das Impulszentrum. Am aktuellen Standort wird Wohnraum geschaffen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 26. Februar 2020 (04:35)
Aktuell noch am Brunnenplatz 4 beheimatet, wird das Rathaus in die Michael Kochstraße übersiedeln.
Richard Vogler

Nach langen Vorplanungen präsentierte Martin Pucher Ende vergangenen Jahres sein Impulszentrum. In der Michael Kochstraße werden dort Wohnungen entstehen und die neue Commerzialbank sowie das Rathaus Platz finden. Bis es so weit ist (die Eröffnung ist für das Frühjahr 2022 geplant) sind die Rathaus-Mitarbeiter noch am Brunnenplatz 4 beschäftigt. Die Verwendung für das aktuelle Rathaus steht nun auch fest: Dort wird Wohnraum geschaffen. „Es ist fix, dass es dort Wohnungen geben wird. In welcher Art und Weise dies umgesetzt wird, ist noch offen“, berichtet Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

„Es ist fix, dass es dort Wohnungen geben wird. In welcher Art und Weise dies umgesetzt wird, ist noch offen“

Das Mattersburger Rathaus befand sich bis in die 1970er-Jahre dort, wo sich nun die Hartlauer-Filiale beim Veranstaltungsplatz befindet. Die Räumlichkeiten waren zu klein geworden und nach dem Unfall vom damaligen Bürgermeister Anton Wessely musste ein anderer, barrierefreier Standort gesucht werden. Die Pöttschinger Siedlungsgenossenschaft baute gerade am aktuellen Standort Wohnungen (der Rohbau war bereits fertig gestellt), die ursprüngliche Einreichplanung beinhaltete zwölf Einheiten. Nach Umplanungsarbeiten wurde dort schlussendlich das Rathaus und drei Wohneinheiten im Obergeschoß umgesetzt.

Nun stehen zwei Varianten bezüglich der neuen Wohnungen im Raum: Ein Verkauf, wobei der neue Besitzer das Bauprojekt in Eigenregie umsetzt oder die Stadtgemeinde die Sanierung und den Umbau in Eigenregie umsetzt und dann vermietet. Die Einnahmen dafür sind auf jeden Fall bei der Finanzierung des neuen Rathauses als Eigenleistung vorgesehen.