Abfall sorgt für Ärger in Mattersburg. Lärm- und Geruchsbelästigung durch Müllsammelplatz sorgt bei Anrainer für Unmut – Gemeinde will beobachten.

Von Michael Kremser. Erstellt am 13. Oktober 2016 (05:50)
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Eines vorweg: Der Müllsammelplatz zu Beginn der Angergasse in Mattersburg befindet sich schon seit etliche Jahren dort. Nun beschwerte sich allerdings Franz Salai, dessen Eltern direkte Anrainer der Müllsammelstelle sind. Von Lärm- und Geruchsbelästigung ist die Rede. „Einerseits sind wir von einer massiven Lärmbelästigung betroffen, da sich die Leute oft nicht an die angegebenen Entsorgungszeiten halten, andererseits ensteht natürlich durch den Abfall auch eine Geruchsbelästigung – immerhin grenzt das Schlafzimmerfenster direkt an den Müllplatz“, beschreibt der Anrainer seine Lage.

Den Zaun hin zu den Container hat er bereits repariert beziehungsweise erhöht, „aber die Container stehen leider noch viel zu direkt an das Haus angrenzend, da würde ich mir schon eine Verlegung wünschen, denn da nutzt auch der Zaun nicht besonders viel“, erläutert der Betroffene.

Situation wird weiterhin beobachtet

Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ), die bei der vor Kurzem stattgefundenen Gemeinderatssitzung erstmals von dem Problem erfuhr, beteuert, „dass sie selbst in der Angergasse wohne und die Müllsammelstelle schon seit Jahrzehnten dort steht, bislang habe sich auch niemand darüber beschwert, aber wir werden die Situation beobachten und gegebenenfalls deutlich auf die Entsorgungszeiten aufmerksam machen“.

Vizebürgermeister Michael Ulrich, der das Problem zur Sprache brachte, nachdem ihn der betroffene Anrainer seine Situation schilderte, meint dazu: „In solchen Angelegenheiten sollte die Gemeinde immer versuchen, eine Einigung mit den Anrainern zu finden. Öffentliche Müll-Container sollten nicht an Privathäuser angrenzen – vor allem, da es in dieser Siedlung Flächen mit größerer Entfernung zu Privathäusern gibt.“