Forchtenstein: Ein Heim für die Vereine. Im ehemaligen Raika-Gebäude steht den Vereinen nun ein Raum für Zusammenkünfte und Sitzungen zur Verfügung.

Von Richard Vogler. Erstellt am 24. Februar 2022 (05:30)
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Bürgermeisterin Ricki Reismüller und Vizebürgermeister Sepp Neusteurer vor dem Gebäude der ehemaligen Raika (Hauptstraße 57), das sich gegenüber dem Gemeindeamt befindet.
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In der Burgggemeinde gab es einst zahlreiche Gasthäuser. Nach dem „Aus“ der Kukuruz-Stubn im vergangenem Jahr gibt es nur mehr das Gasthaus Daskalakis (Samstag und Sonntag geöffnet) sowie das „Grenadier“ auf der Burg für die Forchtensteiner Bevölkerung. Um den Vereinen Möglichkeiten für Zusammenkünfte und Treffen zu geben, eröffnet die Gemeinde am Samstag dieser Woche das neue Vereinslokal. „Wir haben schon länger etwas für unsere Vereine gesucht. Als die Raiffeisenbank ihre Filiale aufgelassen hat, bot sich dieses Gebäude an. Wir sind froh, dass wir dieses Lokal nun unseren Vereinen zur Verfügung stellen können“, so Bürgermeisterin Ricki Reismüller und Vizebürgermeister Sepp Neusteurer unisono.

Im Juli 2020 erstand die Gemeinde jenen Teil, wo sich die Raika befand (in den Obergeschoßen befinden sich nach wie vor die Beutreubare Wohn-Einheitern der OSG) um 181.000 Euro. 130.000 wurden in Baukosten und für die Einrichtung investiert. Das Vereinshaus ist 145 Quadratmeter groß, diese Woche wurden die Finalisierungsarbeiten durchgeführt. Bei Interesse können sich Vereine im Gemeindeamt melden, dort ist auch der Schlüssel erhältlich, besenreine Übergabe ist Vorgabe. Am Samstag dieser Woche lädt die Gemeinde von 10 bis 14 Uhr zum Tag der Offenen Tür. Für Musik und leibliches Wohl ist gesorgt, Es gilt die 3G-‘Regel und FFP2-Maskenpflicht, außer am Sitzplatz.