Aufstrebende Jungmusiker aus dem Bezirk Mattersburg

Matthias Veronik und Manuel König spielen seit Kurzem Ziehharmonika und geben bereits erste Konzerte.

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 03:54
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Die zwei Virtuosen auf der Steirischen Knöpferlharmonika Matthias Veronik (l.) und Manuel König.
Foto: zVg

Zwei große musikalische Talente auf der Steirischen Knöpferlharmonika, beide erst zehn Jahre jung, tun sich im Bezirk auf. Es handelt sich um zwei beste Freunde und zwar um Matthias Veronik aus Marz, der das Gymnasium in Matttersburg besucht, und Manuel König aus Antau, der in die Mittelschule Schattendorf geht. Wie kam es dazu? Matthias Veronik schildert: „Mein Freund Manuel – er kommt aus einer Bauernfamilie – sagte schon in der Volksschule, dass er gerne Steirische Knöpferlharmonika spielen lernen möchte. Er hat auch mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzumachen. Erst habe ich nein gesagt, denn ich wollte lieber cooles Schlagzeug lernen.“ Aber Manuel, der schon etwas spielen konnte, gab nicht auf und spielte seinem Freund das Lied „Hiatamadl“ von Hubert von Goisern auf der Quetschn vor.

Das hat Matthias so begeistert, dass beide seit neun Monaten gemeinsam die Musikschule in Marz besuchen. „Unser erstes öffentliches Konzert gaben wir bereits im Juli beim Heurigen Zachs in Marz. Dafür haben wir beide zwei Tage lang ununterbrochen durchgeübt, bis uns die Finger gekracht haben“, schildert der junge Marzer, der mittlerweile schon unter dem Namen „Junge Wulkataler“ mehrere Auftritte mit seinem Antauer Freund, der zusätzlich zur Ziehharmonika auch noch Teufelsgeige spielt, absolviert hat. Die beiden Buben haben Volksmusikstücke wie das besagte „Hiatamadl“, „Drunt im Burgenland“ oder „Der Paul und sein Gaul“ im Repertoir und ernten damit bei Auftritten viel Applaus vom begeisterten Publikum.

„Wir wollen auf dieser Schiene weitermachen und haben Hubert von Goisern oder die Quetschn Academy aus der Steirmark als Vorbild. Beide wollen wir natürlich am liebsten hauptberuflich Musiker werden. Sollte das nicht klappen, kann ich immer noch Bauer oder Pyrotechniker werden“, hat Matthias Veronik bereits konkrete Pläne für seine Zukunft.