Zwist im Bezirk Mattersburg endete mit zwei Verletzten

Erstellt am 27. Dezember 2020 | 14:39
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Für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät Rettung Symbolbild Notarzt
Für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät
Foto: APA (Archiv/dpa)
Ein Familienstreit hat am Christtag im Bezirk Mattersburg mit einem Polizeieinsatz und zwei Verletzten geendet.
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Zwischen den 31 und 36 Jahre alten Männern war es zunächst zu einem verbalen Zwist gekommen. Dabei griff der eine zu einem Messer, bestätigte die Polizei am Sonntag einen Bericht des ORF Burgenland. Bei der folgenden Auseinandersetzung wurden beide verletzt. Sie wurden von der Rettung erstversorgt und später in Eisenstadt im Spital behandelt.

Was den Konflikt ausgelöst hat, war zunächst unbekannt. Einer der Männer sei im Zuge des Wortgefechts in die Küche gegangen und habe ein Messer geholt, "um den Streit zu befrieden", hieß es von der Landespolizeidirektion Burgenland auf APA-Anfrage. Doch stattdessen eskalierte die Auseinandersetzung.

Eine 57-jährige Frau versuchte, den Streit zu schlichten und verständigte die Polizei. Nach Angaben der Landessicherheitszentrale (LSZ) rückten ein Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen zur Hilfeleistung aus. Die beiden Verletzten wurden ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Einer wurde in der Unfallambulanz behandelt, der andere wurde in den Schockraum gebracht. Jener der Männer, der zugestochen haben soll, wurde wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung angezeigt.

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