FF Mattersburg half bei Gebäudebrand in Eisenstadt aus. In Eisenstadt stand eine Autowerkstatt in Vollbrand. Teleskopmastbühne der Stadtfeuerwehr wurde benötigt.

Von Doris Fischer. Erstellt am 07. August 2020 (05:23)
Unterstützung. Stadtfeuerwehr Mattersburg wurde alarmiert.
zVg./FF

In einer Autowerkstatt in der Nähe der Österreichischen Gesundheitskasse ist es am Donnerstag der Vorwoche zu einem Großbrand gekommen. Ersten Erhebungen der Brandermittler zufolge dürfte ein defektes Kabel der Brandauslöser gewesen sein. Die Freiwillige Stadtfeuerwehr Eisenstadt sowie die Feuerwehren Kleinhöflein und St. Georgen waren im Einsatz. Der Brand konnte nur von außen gelöscht werden. Es herrschte zwischenzeitlich auch Explosionsgefahr aufgrund von gelagerten Gasflaschen im Inneren der Autowerkstätte.

Feuerwehr Eisenstadt

Um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen, wurde auch die Stadtfeuerwehr Mattersburg angefordert. „Da in der Folge des Einsatzes nur ein Außenangriff möglich war, wurde eine zweite Teleskopmastbühne benötigt, um die Dachhaut zu öffnen“, begründet Mattersburgs Bezirksfeuerwehrsprecher Thorsten Böcker den Einsatz und ergänzt: „Durch diese Maßnahme konnte der Brandherd effektiver bekämpft werden. Ebenfalls wurden zusätzliche Atemschutzkräfte benötigt.“ Gleichzeitig weist der Bezirksfeuerwehrsprecher auf die Gefährlichkeit des Einsatzes hin. „Werkstätten sind immer schwierige Brandobjekte, da davon auszugehen ist, dass gefährliche Stoffe beziehungsweise Gase gelagert werden, die Einsatzkräfte gefährden können“, stellt Böcker fest. Um die Gefahrenquellen zu orten, werden die Gefahren in einem Brandschutzplan eingezeichnet. „Ob diese Angaben dann der Wirklichkeit entsprechen, ist dann Ziel einer ersten Lageerkundung“, schildert Böcker einen derartigen Einsatz. Sowohl am Gebäude und Fahrzeugen entstand hoher Schaden.