Achazium erweitert sein Angebot. Konzerte, Workshops, Ausstellungen und Fotoshooting – für das Achazium hat Ernst Achaz viele neue Pläne.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 19. September 2019 (03:44)
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Vor fünf Jahren ließ Ernst Achaz den alten Edelhof zu neuem Leben erwecken.

Einem Mann mit einer Passion für historische Gebäude ist es zu verdanken, dass der 700 Jahre alte Edelhof in Forchtenstein vor fünf Jahren zu neuem Leben erweckt wurde.

„Eigentlich wollte ich mir eine Burg kaufen“, erklärt Ernst Achaz lachend, „aber dann habe ich den märchenhaften, geheimnisvollen Rittersitz entdeckt und mich in das Gebäude verliebt“. Ernst Achaz schenkt dem Hof nicht nur seinen Namen „Achazium“ sondern auch den Großteil seiner Freizeit, in der er, in bester Zusammenarbeit mit dem Landeskonservator Peter Adam, Raum für Raum liebevoll renoviert und restauriert. Jetzt machen Fund- und Möbelstücke aus vergessenen Zeiten in achaisch anmutendem Szenario die Räumlichkeiten auf mehreren Ebenen zu einzigartigen Kulissen. Im kommenden Winter soll das Projekt „Rauchkuchl“ umgesetzt werden.

Gemeinsam mit seinem besten Freund Herbert Svoboda, einem international anerkannten Jazzklarinettisten, machte er das „Achazium“ bis jetzt vor allem bei Jazzfreunden bekannt. Herbert Svoboda ist der Garant für kleine, feine Konzerte mit Topmusikern aus der ganzen Welt. Am 27. September wird Carol Alston mit Band zu Gast sein.

Zukünftig soll auch auf die einzigartigen Qualitäten der charmanten Gewölbe und Säle sowie auf das gesamte Grünareal um das Achazium, das für Seminare und Workshops, Präsentationen und Ausstellungen, Agapen und Fotoshootings genutzt werden kann, aufmerksam gemacht werden. Einer der Gründe, warum die kulturaffine Kräuterhexe Uschi Zezelitsch mit ins Boot geholt wird.

„Ich habe Uschi bei unseren Konzerten kennengelernt. Es war sofort klar, dass wir beide historische Gebäude lieben und wir idente Vorstellungen über ihre zeitgemäße Nutzung im kulturellen Sinn haben. Wir freuen uns, dass sie ihre langjährige Erfahrung im kulturellen Bereich, ihr großes Netzwerk und ihre Kräuterschmankerl einbringen möchte. Beim Tag des Denkmals, der am 29. September von 10 bis 18 Uhr im Achazium stattfindet, gibt es die ersten Kostproben“, freut sich Ernst Achaz.

Das Achazium ist heuer außerdem das erste Mal bei der „Langen Nacht der Museen“ am 5. Oktober vertreten. Unterhaltsame Führungen mit dem Hausherren, eine Ausstellung mit Werken von Ilse Lichtenberger und der Künstlergruppe „KG Talstation“ sowie Livemusik von „Goldfinger“ Alexander Shevchenko am russischen Knopfakkordeon und gemütliches Beisammensein bei einem Glas „Achazium“-Wein und einem Stück „Alchemisten-Strudel“ am Feuerplatz laden zu Einblicken in ein museales Rittermärchen.