Diskussion um Forfel-Subventionen. FPÖ will mehr Transparenz hinsichtlich der finanziellen Unterstützung des Vereines „Burg Forchtenstein Fantastisch“.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 21. Dezember 2017 (04:55)
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Im letzten Sommer: Forfel mit Praktikantin.
BVZ, Jandrinitsch

Alle Jahre wieder kurz vor Weihnachten wird in Forchtenstein das Budget beschlossen. Im Zuge dessen werden auch diverse Subventionen an ortsansäßige Vereine vergeben. Der Verein Burg Forchtenstein Fantastisch bekommt aus der Gemeindekassa den seit Jahren unveränderten Betrag von 24.000 Euro zugesprochen.

Diese Subvention wurde von der FPÖ im Zuge der Gemeinderatssitzung diskutiert, zumindest die Höhe wurde in Frage gestellt. FPÖ-Gemeinderat Felix Spuller ging sogar so weit, zu fordern, dass Burg Forchtenstein Fantastisch dem Gemeinderat seine Bilanz vorlegen solle. Bürgermeisterin Friederike Reismüller SPÖ, und ÖVP-Vizebürgermeister Sepp Neusteurer betonten unisono, „dass der Verein eine hervorragende Arbeit leistet.“

Mehr Transparenz erwünscht

Die Ortschefin erklärte in der Sitzung: „Die Summe ergibt sich aus dem, was die Mitarbeiter kosten und die Darsteller z. B. vom Musical. Wenn man ein gescheites Programm auf die Beine stellen will, dann muss man auch Geld in die Hand nehmen.“ Forfel komme aber auf Umwegen wieder der Gemeinde zugute. „Die Vereinsmitglieder, die bei Forfel mitarbeiten, erwirtschaften ja ihre Aufwandsentschädigung für ihren jeweiligen Verein. Ohne Gemeindesubvention müssten wir die Eintrittskartenpreise drastisch erhöhen, aber wir wollen familienfreundlich und leistbar bleiben“, hielt Reismüller fest.

ÖVP-Gemeinderat Josef Hammer entgegnete der Behauptung von Felix Spuller, der Verein würde nichts für die Ausbildung von Kindern unternehmen: „Ich erinnere nur an die Praktikanten, die jedes Jahr auf der Burg arbeiten. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, um ins Berufsleben zu schnuppern.“

Trotz aller Vorbehalte stimmte die FPÖ dem Voranschlag 2018 und damit der Forfel-Subvention aber zu.