Fix: Esterházy errichtet Burg-Hotel. Aus dem ehemaligen Forchtensteinerhof wird ein modernes Hotel. Nächtigungs-Infrastruktur braucht Gemeinde dringend.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 18. Januar 2017 (06:05)
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Warten auf den Umbau: Noch ist es ruhig um das ehemalige Restaurant Forchtensteinerhof. Foto: JJ
Judith Jandrinitsch

Burg Forchtenstein ist längst mehr als ein oft besuchtes Ausflugsziel. Sie hat sich als gefragtes Veranstaltungszentrum etabliert und ist zu einer beliebten Hochzeitslocation geworden.

Doch ob Hochzeit oder Ball: Es gibt kaum Übernachtungsmöglichkeiten für die Gäste in Burgnähe. Das wird sich in nächster Zeit ändern, denn der Umbau des bereits im Esterházy-Besitz befindlichen ehemaligen Forchtensteinerhofs, wenige Meter von der Burg entfernt, steht auf der mittelfristigen Agenda der Esterházy-Betriebe. Das bestätigt auch deren Sprecherin Barbara Gmeiner-Wagner. Derzeit werde gerade an den Plänen gearbeitet, wann tatsächlich mit dem Umbau begonnen wird, will Gmeiner-Wagner nicht sagen.

Dabei wird gemunkelt, dass es doch schnell gehen könnte, denn das nächste Großereignis wirft bereits seine Schatten voraus, für das dringend Unterkünfte gebraucht werden: die Austrofoma 2019.

Österreichs größte Forstfachmesse findet nur alle vier Jahre statt; übernächstes Jahr ist es in Forchtenstein auf der Burg und im angrenzenden Forst der Esterházy-Betriebe so weit. Erwartet werden dabei zwischen 20.000 und 25.000 Besucher aus dem In- und Ausland, die alle in Forstnähe nächtigen wollen.