Ein Arbeitsleben, eine Firma: 47 Jahre beim Autohaus Strnad

Erstellt am 09. Juli 2022 | 06:04
Lesezeit: 3 Min
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Geschäftsführer Bruno Strnad junior mit seinem ehemaligen lanjährigen Mitarbeiter Michael Spuller. Foto: Richard Vogler
Foto: BVZ
Der Forchtensteiner Michael Spuller war 47 Jahre beim Mattersburger Autohaus Strnad tätig. Seit dem 1. Juli befindet er sich im wohlverdienten Ruhestand.
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Die Zeit wird immer schnelllebiger und jener Trend, mehrere Jobs in seinem Leben zu absolvieren, nimmt immer mehr zu. Einer, der sein Arbeitsleben hingegen bei ein und derselben Firma verbracht hat, ist der Forchtensteiner Michael Spuller und nach 47 Jahren beim Autohaus Strnad trat er am Donnerstag vergangener Woche in den wohlverdienten Ruhestand.

Der Forchtensteiner absolvierte zunächst die Pflichtschule und nach einem Jahr Polytechnikum war am 30. Juni 1975 der erste Arbeitstag. Bei Bruno Strnad senior erlernte er den Job des Verkäufers. „Nicht den Job des Autoverkäufers, zu Beginn habe ich über das Pult Autoteile verkauft.“

Im Jahre 1985 nahm die Firma Strnad die Automarke „Mazda“ in ihr „Sortiment“ auf und auch die Arbeitsaufgaben von Spuller wurden umfangreicher. „Ich war dann bald für die gesamte Lagerverwaltung samt Verrechnung und Abbuchungen zuständig.“

Die Autotechnik entwickelte sich enorm und auch die Anforderungen für den Job von Spuller stiegen. „Heute kann man die Technik von einem Auto mit jener in den 1970er-Jahren nicht mehr vergleichen. Ich habe mir selber vieles gelernt und war immer wieder in der Österreich-Zentrale von Mazda auf Schulungen.“

Ob er nie in Erwägung gezogen hat, den Arbeitsplatz zu wechseln? „Nein. Ich habe meine Arbeit immer als sehr interessant empfunden. Mich haben Autos, das Ersatzteilwesen und dann auch die Eltektronik dahinter sehr interessiert. Und auch das Verhältnis mit meinen Chefs war immer ein sehr gutes. Es hat eigentlich alles immer gepasst, warum sollte ich mich da beruflich verändern?“

Nun gibt es mit der Pension einen neuen Lebensabschnitt. Spezielle Pläne dafür gibt es nicht. „Ich wünsche mir einfach, dass ich gesund bleibe.“

Das Autohaus befindet sich noch immer am selben Standort seit der Eröffnung – direkt an der B50, kurz vor der Einfahrt in die Ortschaft Marz. Aufgebaut wurde das Unternehmen von Bruno Strnad senior. Sohn Bruno Strnad junior absolvierte die HTL, stieg 1986 in die Firma ein und ist seit dem Jahre 2000 Geschäftsführer.

Für seinen nun ehemaligen Mitarbeiter findet er nur lobende Worte: „Er war extrem zuverlässig und sehr genau bei seiner Arbeit. Da brauchst du als Chef nicht nachschauen, ob alles passt – so was ist schon sehr viel Wert. Und menschlich ist er einfach top.“

Beim Autohandel ist die Firma Strnad der Marke Mazda treu geblieben. „Heutzutage schreitet die Entwicklung der Autos rapide voran, man muss immer auf dem letzten Stand sein. Es ist besser, sich nur auf eine Marke zu konzentieren“, so Bruno Strnad junor abschließend.

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