Was passiert mit dem Funcourt für die Jugend?. FPÖ will endlich eine Entscheidung, ob der Platz zum Basketballspielen saniert bzw. an eine andere Stelle verlegt wird.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 27. Juni 2018 (05:00)
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Das Thema Funcourt bleibt auch nach der vergangenen Gemeinderatssitzung ganz oben auf der Agenda der Gemeinde.

Der Gemeinderat konnte sich zu keiner Entscheidung durchringen, was mit dem aktuellen Funcourt, der dringend saniert oder ganz abgerissen und von Grund auf erneuert werden muss, geschehen soll. Die Forchtensteiner FPÖ brachte daher im Vorfeld der Gemeinderatssitzung einen eigenen Tagesordnungspunkt ein, der den Vorschlag enthielt, den Funcourt bei der Ortseinfahrt vis á vis vom Sportplatz neu zu errichten.

Bewegung soll in die Sache kommen

FPÖ-Obmann Harald Geisendorfer erklärt: „Natürlich hat dieser Vorschlag Vor- und Nachteile. Wir sehen die Vorteile darin, dass in der Nähe des Fußballplatzes schon Parkplätze vorhanden sind und der Funcourt auch thematisch gut zum Sportplatz passen würde. Klar ist aber auch, dass der Funcourt an dieser Stelle eingezäunt werden müsste, weil daneben eine Landstraße verläuft. Wir wollten aber auf jeden Fall Bewegung in die Sache bringen und für die Jugend schnellstmöglich etwas erreichen.“ Für ÖVP-Vizebürgermeister Sepp Neusteurer ist ein eingezäunter Spielplatz für die Jugend ein absolutes No-Go. „Da müsste man ja einen Käfig errichten, wie schaut denn das optisch aus, das ist ja verheerend“, meint Neusteurer.

Auch die SPÖ mit Bürgermeisterin Friederike Reismüller an der Spitze konnte dem Vorschlag der FPÖ nichts abgewinnen. Die Ortschefin konnte sich nicht für einen „Käfig“ erwärmen. Die Patentlösung hat Reismüller jedoch auch nicht. Sie verspricht aber: „Ich habe den Gemeindevorstand und alle interessierten Mitglieder des Gemeinderates zu einer Begehung am bestehenden Funcourt eingeladen, damit sich noch einmal alle ein Bild machen können.“