Petschnig nach Sitzung im Bezirk Mattersburg zufrieden. Der burgenländische FPÖ-Chef Alexander Petschnig hat sich am Donnerstagabend mit der Bezirkspartei Mattersburg zu einer Aussprache getroffen.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 28. Januar 2021 (22:21)
Alexander Petschnig
APA/ROBERT JAEGER

Auslöser hierfür waren Überlegungen von Klubobmann Johann Tschürtz, in Mattersburg als Bürgermeister zu kandidieren. Petschnig sprach im Anschluss gegenüber der APA von einem "sehr positiven" Treffen.

Tschürtz hatte vor kurzem laut über eine Kandidatur in dem Bezirksvorort nachgedacht und damit FPÖ-Vertreter im Bezirk verärgert. Der Mattersburger Stadtparteiobmann Siegfried Steiner trat daraufhin aus der Partei aus, Bezirksparteiobmann Christian Spuller wurde aus dieser ausgeschlossen. Beide nahmen am Treffen mit Petschnig nicht teil.

Über 30 Vertreter aus dem Bezirk taten dies jedoch, und es sei "sehr positiv" verlaufen, erklärte der Landesparteichef danach. "Bestimmte Dinge sind jetzt noch auszuarbeiten", die etwaige Kandidatur Tschürtz' sei jedoch noch kein Thema gewesen. Dies werde in den zuständigen Gremien vor der Bürgermeisterwahl besprochen. Die Kommunalwahlen finden im Burgenland 2022 statt.

Mit Bundesparteiobmann Norbert Hofer sprach Petschnig dieser Tage ebenfalls. Diesem sei wichtig, dass nun Ruhe in der Landespartei einkehre, wenngleich Hofer auch verstehe, "dass man die eine oder andere unangenehme Maßnahme setzen muss". Nun gelte es, wieder handlungsfähig zu werden, meinte der Landesparteichef weiter. Auch wenn es noch einiges zu besprechen gebe, sei mit dem heutigen Treffen der Bezirkspartei ein "wichtiger Grundstein" gelegt worden, so Petschnig.