Mattersburger Benefizevent brachte 48.000 Euro Gewinn. Rekordergebnis bei der neunten Auflage des Benefizturniers. Um 3.700 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Von Richard Vogler. Erstellt am 25. Januar 2019 (06:22)
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Prominente Teilnehmer. Marko Amminger (r.) konnte dieses Mal auch den Ex-Nationalteamkapitän, Andreas Ivanschitz (l.) als Aktiven beim Turnier begrüßen. Foto: Vogler
Richard Vogler

Marko Amminger und sein Organisationsteam von „Freunde kicken für Afrika“ ziehen zufrieden Bilanz und können für ihre Hilfsprojekte in Luduga (Tansania) auf einen Rekordgewinn verweisen: Nach der Endabrechnung steht ein Gewinn von 48.808,16 Euro zu Buche. 26.448,16 Euro davon gab es vom Losverkauf, Spenden, Transparentwerbung und das Gewinnergebnis bei den Kantineneinnahmen; 22.360 Euro wurden an Patenschaften für Waisenkinder beigesteuert.

„Es hat sich zu einem gesellschaftlichen Event entwickelt“

Das beste Ergebnis in der achtjährigen Geschichte des Turniers, um 3.700 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Umso bemerkenswerter, da „seit der ersten Veranstaltung die Kosten für die Getränke natürlich angestiegen sind, jedoch noch immer die selben Preise verlangt werden“, berichtet Marko Amminger.

Die Gründe für die hohen Einnahmen? „Das Turnier ist im Laufe der Jahre sukzessive gewachsen, es hat sich zu einem gesellschaftlichen Event entwickelt und man merkt auch dass die Leute für etwas Sinnvolles gerne spenden. Und mit dem 29. Dezember gab es auch einen perfekten Termin.“

Der Erlös wird wie folgt aufgeteilt: Neben dem Geld für die Patenschaften werden 10.000 Euro für den Betrieb des Waisenhausprojektes „Haus der guten Hoffnung“, wo Kinder zwischen einem und 14 Jahren betreut werden, aufgewendet, ein Teil des Geldes wird für die Renovierung der Primary School in Luduga aufgewendet und ein weiterer Teil kommt Mattersburger Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen zugute.

Amminger wird im Sommer dieses Jahres wieder zwei Wochen in Luduga vor Ort sein, mit dem 28. Dezember wurde auch bereits der Termin für das heurige Turnier festgesetzt. Die Grundstruktur des Ablaufs wird beibehalten, für Adaptierungen gibt es bereits eine Idee: „Ein Match zwischen SVM- und Rohrbach-Legenden wäre super. Man könnte damit den alten Derby-Klassiker wieder zum Leben erwecken“, so Amminger abschließend im Gespräch mit der BVZ.