Raumplanung fix

Stadtentwicklungsplan jetzt gültig. Weiters ist nun eine Umfrage punkto Hundefreilaufzone in Arbeit.

Bettina Eder
Bettina Eder Erstellt am 04. Mai 2017 | 14:03
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Gemeinderat Gemeinderatssitzung Symbolbild
Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.
Foto: Shutterstock/Denis Kuvaev

Besonders zukunftsträchtig war ein Beschluss, der unter Punkt neun der Tagesordnung der vergangenen Gemeinderatssitzung einstimmig fiel: Der Stadtentwicklungsplan 2030, der von den Raumplanern Werner Tschirk und Josef Schmidbauer unter Einbindung des Gemeinderates sowie der Bevölkerung erarbeitet wurde.

„Der Stadtentwicklungsplan STEP 2030 ist ein raumplanerisches Instrument, das die grundlegenden Ziele der Mattersburger Stadtentwicklung für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre festschreibt“, so die Stadtchefin Ingrid Salamon.

Auch für viele Hundeliebhaber gibt es eine gute Neuigkeit: Eine Anfrage im Gemeinderat der Liste Zukunft Mattersburg brachte den Stein ins Rollen, jetzt wird die Bevölkerung zum Thema Hundefreilaufzone befragt.

Online-Umfrage wegen Hundefreilaufzone

„Im Jahr 2012 gab es schon eine Umfrage bei den Hundebesitzern, damals ist herausgekommen, dass wir das nicht brauchen. Aber wir werden jetzt auf der Homepage der Gemeinde eine diesbezügliche Befragung machen“, so die Bürgermeisterin Ingrid Salamon (SPÖ). Es werde neben der grundsätzlichen Frage nach der Notwendigkeit laut Salamon auch Raum für Anregungen geben. Diskutiert wurde in den letzten Gemeinderatssitzungen auch über einen zusätzlichen Nachtzug von Wien nach Mattersburg.

Die Anregung kam von ÖVP-Chef Michael Ulrich: „Der letzte Zug fährt um 23 Uhr. Und laut ÖBB könnte auch ein späterer fahren, wenn die Gemeinde bzw. das Land einen finanziellen Beitrag leisten würde.“ Nach Gesprächen mit der ÖBB kam nun die Antwort von Salamon, die die Kosten für die Gemeinde auf bis zu 150.000 bis 300.000 Euro schätzt: „Das ist nicht die ureigenste Aufgabe der Gemeinde […] Das Gemeindebudget ist nicht dazu geeignet.“