So wählte der Bezirk Mattersburg.

Von Bettina Eder. Erstellt am 02. Oktober 2017 (09:31)
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Der Bezirk Mattersburg ist nach wie vor in SPÖ-Hand. Von 371 zu vergebenden Mandaten  gehen 191 in den 19 Gemeinden zu den Sozialdemokraten. Das sind zehn mehr als noch 2012. 135 Mandatare sitzen für die ÖVP in den Gemeinderäten.

Bitter für die ÖVP ist der Verlust des Bürgermeistersessels sowie der absoluten Mehrheit  in Siegraben. Langzeit-Bürgermeister Vinzenz Jobst muss sich da seinem SP-Herausforderer Andreas Gradwohl geschlagen geben.   

Überraschender Wahlausgang in Loipersbach

Die Mattersburger haben Bürgermeisterin Ingrid Salamon bestätigt. Die Absolute der SPÖ hält, trotz der Zugewinne und des Mandatsgewinns der ÖVP. Liste Zukunft Mattersburg sowie Grüne verlieren ein Mandat. Die FPÖ holt  sich bei eines.  In Neudörfl, der zweitgrößten Gemeinde des Bezirkes, baute Bürgermeister Dieter Posch seine Stimmen  aus - ebenso Gerhard Hutter (LIbs) in in der Kurgemeinde. Auch Matthias Weghofer (ÖVP) wurde in seinem Amt mit großer Mehrheit und Zugewinnen wiederbestätigt.

Das von vielen beobachtete Match zweier neuer Kandidaten in Pöttsching ging für die amtierende SPÖ aus. NEO-Politiker Martin Mittergger (SPÖ) holte sich gegenüber der ÖVP-Vizebürgermeisterin Petra Pankl  den Bürgermeistersessel. Überraschend ist der Wahlausgang in Loipersbach. In der Gemeinde von Landesvize Hans Tschürtz  darf sein FPÖ-Mann Roman Amring in der Stichwahl gegen den amtierenden SPÖ-Bürgermeister Erhard Aminger antreten, der wiederum nur hauchdünn seine Absolute ins Ziel rettete.