Die Stadt Mattersburg bleibt plakatfrei

Erstellt am 25. August 2022 | 05:25
Lesezeit: 2 Min
Wahl Symbolbild
Symbolbild
Foto: APA/ROLAND SCHLAGER
Parteien einigten sich auf ein „Gentleman Agreement“, im Stadtgebiet keine Plakate zu platzieren.
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Spätestens mit der Fixierung der Listen (vergangene Woche tagte die Wahlbehörde) gehen die Parteien in den Endspurt für den Wahlkampf und auch Wahlplakate werden in weiterer Folge aufgestellt.

„Rechtlich würde dies nicht halten.“

In Mattersburg gab es vor einigen Jahren einen Gemeinderatsbeschluss, im Mattersburger Stadtgebiet nicht zu plakatieren. „Rechtlich würde dies nicht halten. Ich hoffe, dass es ein ‚Gentleman Agreement‘ gibt, dass sich alle Parteien daran halten“, berichtete SPÖ-Bürgermeisterin Claudia Schlager im Rahmen der SPÖ-Pressekonferenz, siehe auch unseren Artikel dazu hier:

Am Abend gab es eine Zusammenkunft mit den antretenden Parteien und es gab eine überstimmende Willenskundgebung, sich daran zu halten.

„Natürlich werden wir uns daran halten. Lediglich in unseren Schaukästen werden wir unsere Folder aufhängen“, berichtet Hans Tschürtz (Liste Johann Tschürtz – Vorwärts Mattersburg). Thomas Haffer, Spitzen- und Bürgermeisterkandidat der ÖVP, berichtet: „Wir haben kurz darüber gesprochen und wir haben uns geeinigt. Ich denke, dies ist eine gute Sache“, so Haffer.

Plan: Werbematerialen auf Bäumen

Die Intention von Elisabeth Mendoza war usprünglich, „unsere Werbematerialen in der Stadt auf Bäumen zu platzieren. Wir werden uns jedoch natürlich an diese Vereinbarung halten.“

Robert Strnad, er will die NEOS in den Gemeinderat bringen, hätte ursprünglich vorgehabt, Plakate im Stadtgebiet zu platzieren, auch er wird sich an die Vereinbarung halten. Bei den Ortsausfahrten endet das Stadtgebiet und dort werden sich dann einige Partein präsentieren.

MFG verzichtet gänzlich auf Wahlplakate

Die einzige bei den Gemeinderatswahlen antretende Partei, die auf Wahlplakate verzichtet, ist die MFG. „Wir werden auf direkten Wählerkontakt setzen und keine Plakate verwenden“, berichtet Spitzenkandidain Margit Kovacic.

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