Nur zwei „Parteien“ treten in Loipersbach an

Erstellt am 27. August 2022 | 06:03
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8450391_mat34holisteloipi.jpg
Sabrina Neusteurer (FPÖ) und Roland Holndonner (ÖVP) sind die Spitzenkandidaten der Liste „Gemeinsam für Loipersbach“.
Foto: H. Ostermayer
Rainer Schneeberger geht für die SPÖ als Bürgermeisterkandidat ins Rennen, für FPÖ und ÖVP stellt sich Sabrina Neusteurer.
Werbung
Anzeige

Mit nur zwei „Parteien“ wartet die Gemeinde bei den heurigen Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen auf.

Das ist einerseits die SPÖ, die bei der Bürgermeisterwahl 2017 48,3 Prozent für Erhard Aminger beanspruchen konnte, bei der Gemeinderatswahl waren es 50,6 Prozent und damit zehn Mandate; die ÖVP brachte es bei der Bürgermeisterwahl auf 22,6 Prozent für Josef Soffried und bei der Gemeinderatswahl auf 21,3 Prozent und auf vier Mandate; die FPÖ mit Bürgermeister-Spitzenkandidat Roman Amring fuhr 29,1 Prozent und bei der Gemeinderatswahl 28,1 Prozent und damit fünf Mandate ein.

440_0008_8450416_mat34hoteamloipi3sp.jpg
Bürgermeisterkandidat Rainer Schneeberger (Mitte) hat sich mit dem Team der SPÖ-Loipersbach für ein Gruppenfoto aufgestellt.
Foto: Helga Ostermayer

Der diesjährigen Wahl stellt sich Ortschef Erhard Aminger nicht mehr, ihm folgt Rainer Schneeberger nach. Die ÖVP und die FPÖ – obwohl die Loipersbach die stärkste FPÖ-Gemeinde im Bezirk ist – haben sich zur Liste „Gemeinsam für Loipersbach“ zusammengeschlossen und schicken Bürgermeisterkandidatin Sabrina Neusteurer (FPÖ) und als zweiten Kandidaten Roland Holndonner (ÖVP) ins Rennen. Die Parteiorganisationen bleiben jedoch erhalten.

Mit diesem Zusammenschluss will man die seit über 80 Jahre währende SPÖ-Alleinregierung in Loipersbach überwinden und besonderes Augenmerk auf die Staßenbeleuchtung, den Hochwasserschutz und die Förderung der Vereine legen.

Der neue SPÖ-Spitzenkandidat Rainer Schneeberger verspricht den persönlichen Kontakt vermehrt in den Vordergrund zu rücken und er wird sich in der nächsten Zeit persönlich gemeinsam mit der künftigen Fraktionsvorsitzenden Karin Posch bei einem kurzen Hausbesuch bei allen Loipersbacherinnen und Loipersbachern vorstellen.

„Mein Team und ich sehen viel Potential, mit neuen Impulsen unsere schöne Heimatgemeinde noch lebenswerter für die Dorfgemeinschaft zu gestalten. Noch wichtiger ist uns aber eure Meinung, sind eure Ideen und Inputs für Loipersbach und genau die wollen wir von euch erfragen, um diese für die Zukunft mit einplanen zu können. Deshalb werden wir eine Umfrage dazu starten, die mein Team und ich persönlich in jeden Haushalt bringen werden“, so der SPÖ-Spitzenkandidat.

Weiterlesen nach der Werbung