Stichwahl in Forchtenstein

Erstellt am 03. Oktober 2022 | 19:22
Lesezeit: 2 Min
ÖVP gewinnt ein weiteres Mandat dazu. Es kommt zur Stichwahl zwischen Knaak und Neusteurer.
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Die Verteilung in Forchtenstein ist schon lange umstritten: Nachdem die SPÖ im Jahr 2012 noch knapp die absolute Mehrheit erobern konnte, holte die ÖVP kontinuierlich auf. Bereits 2017 wurde die Bürgermeisterin zwar noch von der SPÖ gestellt, die absolute Mehrheit bekam sie aber nicht. Dieses Jahr hat es die ÖVP geschafft: Sie gewann ein Mandat dazu, im Gemeinderat ist die Aufteilung jetzt also elf Mandate für die SPÖ, zehn für die ÖVP und zwei für die FLF. Das Bürgermeisteramt konnte noch keiner für sich entscheiden, es kommt zur Stichwahl zwischen Alexander Rüdiger Knaak (SPÖ) und Josef Neusteurer (ÖVP). Diese wird voraussichtlich am 23. Oktober stattfinden. „Wir haben unsere Sitze im Gemeinderat behalten und gehen nun in die Stichwahl. Dort werden wir noch einmal unser Bestes geben und uns intensiv bemühen, unsere Pläne und Inhalte zu kommunizieren“, kommentiert Knaak das Wahlergebnis. Er konnte sich 46% der Stimmen sichern, während Neusteurer mit 43% knapp folgt. Dieser freut sich sehr über diesen Stand: „Wir haben ein lachendes und ein weinendes Auge, das lachende, weil wir es in die Stichwahl geschafft haben und das weinende, weil es nicht gleich beim ersten Anlauf funktioniert hat. Nichtsdestotrotz sind wir guter Dinge, dass wir es schaffen können!“

Christian Spuller, ehemaliger FPÖ-Bezirksobmann, trat erstmals mit seiner Partei FLF (Freie Liste Forchtenstein) zur Wahl an. Zwei Mandate konnte er gewinnen und sich bei der Bürgemeisterwahl 10 % erkämpfen.

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