Wahlkampf beginnt in Mattersburg

Ulrich einstimmig zum Obmann wieder gewählt. ÖVP-Wahlziel Nummer Eins: Absolute der SPÖ brechen.

Jessica Bauer Erstellt am 30. April 2017 | 05:32
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Neuer Vorstand. Michael Ulrich, Margit Adam, Gaby Haider, Christl Fisch, Franz Kloiber, Hannes Kaipel, Silvia Steiner, Andreas Feiler, Thomas Haffer, Werner Fischer und Melanie Eckhardt.
Foto: BVZ

Die ÖVP Mattersburg lud zu einem offenen Parteitag und präsentierte sich modern in den locker gestalteten Räumlichkeiten der Druckerei Wograndl. Der Parteitag, bei dem VP-Chef Michael Ulrich einstimmig in seiner Funktion bestätigt wurde, läutete den Beginn des Wahlkampfes ein, denn Ulrich wurde in seiner Rede der Seitenhiebe auf die SPÖ nicht müde. Diese Alleinherrschaft, die man mit den Wahlen im Oktober beenden wolle, sei „konzeptlos“ und fuhr fort „Die Absolute muss weg“, formulierte Ulrich das oberste Ziel. Es könne nicht so weitergehen, dass die SPÖ über die Köpfe der anderen alles bestimme.

„Die Absolute muss weg“

Wie viele Stimmen die VP für dieses Ziel brauche oder generell anstrebe, blieb Ulrich allerdings auch auf Nachfrage der BVZ schuldig. Das brechen der Absolute sei nicht nur vom eigenen, sondern auch vom Ergebnis der anderen Oppositions-Parteien im Gemeinderat abhängig.

An seiner Seite ist er sich jedenfalls eines verjüngten, frischen Teams gewiss: Andreas Feiler (22) wird Ulrich als einer seiner Stellvertreter unterstützen, Thomas Haffer (21) ist neuer Finanzreferent und Melanie Eckhard (42) hat die Funktion der Schriftführerin. Ausgeschieden ist Christian Rottensteiner. Doch das Team Mattersburg solle laut Ulrich „weiterwachsen und die Zukunft unserer Stadt aktiv gestalten“. Der Parteichef will auch als Bürgermeisterkandidat gegen Stadtchefin Ingrid Salamon (SPÖ) ins Rennen gehen.

„Wir wollen die Zukunft mitgestalten und ehrliche Diskussionen führen. Uns ist wichtig, die Ärzte in der Innenstadt zu halten und wir brauchen einen neuen Kindergarten. Außerdem hat Mattersburg kein öffentliches WC und keine Hundezone, das soll sich ändern“, so Ulrich.