Der Wahlkampf in Mattersburg ist eröffnet

Erstellt am 03. März 2022 | 05:43
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8296384_mat09rv_tschuertz_pregl.jpg
Hans Tschürtz (l.) und Peter Pregl von der Liste (Liste Johann Tschürtz Vorwärts Mattersburg).
Foto: Richard Vogler
Hans Tschürtz präsentierte Programm. Kritik gab‘s von SPÖ-Obmann Otmar Illedits.
Werbung

Hans Tschürtz und Peter Pregl (Liste Johann Tschürtz Vorwärts Mattersburg) luden am Freitag zur Pressekonferenz in das Eisenstädter Landhaus, wo sie unter dem Titel „Sieben Schritte zur lebenswerten Stadt“ erste Punkte ihres Programmes für Mattersburg präsentierten.

Tschürtz will mit dem „Tschürtz-Tausender“ einen Wohnkosten- nund Energiebonus von jährlich 1.000 Euro umsetzen. Im konkreten für jene Haushalte, welche im Einpersonenhaushalt unter 1.700 Euro Netto oder im Zweipersonenhaushalt 2.700 Euro Netto Einkommen haben. Kindergeld und Familienbeihilfe nicht einberechnet.

„Wenn die Mattersburger das wollen und ich im Oktober zum Bürgermeister gewählt werde, wird eben genau dieser Ausgleich für unsere Mattersburger umgesetzt“, so Tschürtz. Pregl greift das Thema Indoorspielplatz auf. Unter dem Namen „KinderErlebnisWelt“ soll der modernste Indoorspielplatz Österreichs in Mattersburg erbaut werden. Und zwar am Areal der ehemaligen Commerzialbank in der Michael Koch-Straße, zusätzlich zum laufenden Projekt mit Wohnungen, Rathaus und Gewerbeflächen.

„Niemand kommt wegen einem Park nach Mattersburg.“

„Niemand kommt wegen einem Park nach Mattersburg. Ich bin mir aber sicher, dass eine ‚KinderErlebnisWelt‘ genau die richtige Belebung unserer Stadt wäre. Und nicht nur das: Die Schaffung von Arbeitsplätzen kann in der heutigen Zeit nur ein Mehrwert für unsere Mattersburger sein“, hielt Pregl fest. Die anderen fünf der sieben Schritte fanden in der Pressekonferenz nicht Platz. „Es gibt bereits die entsprechenden Themen-Bereiche, die Details dazu werden noch präsentiert“, erklärt Tschürtz.

440_0008_8296385_mat09rv_otmar_illedits.jpg
SPÖ-Obmann Otmar Illedits.
Foto: Richard Vogler

SPÖ-Parteiobomann Tomar Illedits reagierte mittels einer Aussendung: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Hans Tschürtz seinen Plan für Mattersburg in Eisenstadt präsentiert. „Sieht so seine Verbundenheit und Wertschätzung für Mattersburg aus? Weites hat Tschürtz zuvor angekündigt, die Hälfte seines Gehalts spenden zu wollen, sollte er Bürgermeister werden.

„Jetzt zählen Taten statt leerer Worte.“

Doch warum will er damit bis zur Wahl im Oktober warten? Tschürtz bezieht bereits jetzt sein Gehalt aus Steuergeld. „Wieso spendet Tschürtz nicht schon jetzt? Wenn er nicht nur haltlose Wahlkampfversprechungen machen will, kann er auch sofort die Hälfte seines Gehalts spenden. Jetzt zählen Taten statt leerer Worte.“

Bezüglich Standort Eisenstadt für die Pressekonferenz reagierte wiederum Pregl: „Ich bin beruflich in der Kaserne Eisenstadt tätig. Es war nicht anders möglich, die Pressekonferenz im Landhaus, das sich in unmittelbarer Nähe zur Kaserne befindet, zu veranstalten.“

Werbung