NEOS peilen Kandidatur in Mattersburg an

Erstellt am 10. März 2022 | 05:36
Lesezeit: 3 Min
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Bezirkssprecher Robert Strnad (r.) mit Landesgeschäftsführer Landessprecher Christoph Schneider:
Foto: NEOS
Der Mattersburger Robert Strnad will ein Team für die Gemeinderatswahlen zusammenstellen.
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Am 2. Oktober gehen die Gemeinderatswahlen über die Bühne. In der Bezirkshauptstadt werden die SPÖ, ÖVP, Grüne und die „Liste Johann Tschürtz – Vorwärts Mattersburg“ antreten. Nicht dabei sein werden die „Liste Zukunft Mattersburg“ und die FPÖ, dazu könnnten hingegen die NEOS kommen. Dort peilt man eine Kandidatur an, federführend hier ist Robert Strnad, der auch als Bezirkssprecher kandidiert.

Team wird noch gesucht

„Wir haben das Ziel, zu kandidieren. Natürlich macht dies nur Sinn mit einer gewissen Anzahl an Mitstreitern, aktuell bin ich noch auf der Suche. Ich lade interessierte gerne ein, mitzumachen“, berichtet Strnad. Warum sich der KFZ-Sachverständige gerade für die NEOS engagiert?

„Für mich sind die NEOS jene Partei, mit der ich mich am meisten identifizieren kann, sie ist am ‚unverbrauchtesten‘, was Skandale angeht“, so Strnad. Beweggrund für den KFZ-Sachverständigen, sich in der Politik zu engagieren, ist folgender: „Wenn man schon die Meinung vertritt, dass vieles nicht funktioniert, muss man sich selber engagieren und aktiv werden.“ Sollte er ab Oktober im Mattersburger Gemeinderat vertreten sein, so sind ihm folgende Themen ein großes Anliegen: „Kontrolle und Transparenz, eine offene Kommunikation, Bildung und die jungen Wirtschaftstreibenden müssen mehr unterstützt werden.“

„Wir brauchen langfristige Lösungen, damit allen Menschen mehr Geld im ‚Börsl‘ bleibt.“

Sauer stieß ihm in der Vorwoche die Pressekonferenz von Hans Tschürtz auf. In einer Presseaussendung bezeichnet er den „Tschürtz Tausender“ als bezahlte Wählerstimme. „Wir brauchen langfristige Lösungen, damit allen Menschen mehr Geld im ‚Börsl‘ bleibt, z.B. durch die schon so oft von NEOS geforderte Abschaffung der kalten Progression“, übte der Bezirkssprecher Kritik und bezeichnet dies als willkürliche Idee.

Weiter sei befremdlich, so Strnad, dass ein 7-Punkte-Plan angekündigt wird und dann lediglich zwei unausgegorene Ideen präsentiert werden. „Wenn Herr Tschürtz in Zukunft konstruktivere Ideen hat, lade ich ihn sehr herzlich ein, diese auf unserer Ideenlandkarte „Mattersburg geht besser“ einzumelden. Denn wir machen Politik mit den Menschen und verteilen nicht von oben herab und wahllos Geld“, so Strand abschließend.

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