Naturparkzentrum Rosalia-Kogelberg: Spatenstich fixiert

Erstellt am 11. Dezember 2022 | 06:02
Lesezeit: 3 Min
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Marlene Hrabanek-Bunyai, Kurt Fischer, Gerald Hüller und Ulli Kitzinger. Foto: zVg
Foto: BVZ
Vorstand wurde bestätigt und neue Projekte sind bis 2024 bereits auf Schiene.
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De r Vorstand des Naturparks Rosalia-Kogelberg wurde vor Kurzem mit Bürgermeister Obmann Kurt Fischer, Stellvertreter Bürgermeister Gerald Hüller und Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger gemeinsam mit Geschäftsführerin Marlene Hrabanek-Bunyai für die Periode bis Ende 2024 einstimmig im Rahmen der Generalversammlung gewählt.

Der Vorstand hat sich für die nächsten Jahre bereits ehrgeizige Projekte für eine nachhaltige Regionalentwicklung im Bezirk vorgenommen.

„Insgesamt konnten sechs Projekte mit einem Gesamtvolumen in der Höhe von 638.000 Euro im Rahmen der Generalversammlung zur Weiterentwicklung des Naturparkes beschlossen werden“, so Obmann Kurt Fischer stolz. Dabei wird unser Team ab 2023 personell aufgestockt und Fördermittel von Land, Bund und EU beantragt.

Fokus: Biodiversität und digitale Maßnahmen

„Jedes Jahr setzen wir eine Fülle an unterschiedlichsten und ambitionierten Projekten fest. Für die Jahre 2023/24 wird unser Fokus auf dem Bereich der Biodiversität und klimafitter Naturpark, digitalen Maßnahmen zur Besucherlenkung und Aufklärungsarbeit zu Naturschutzthemen, Projekte für unsere Naturpark-Bildungseinrichtungen sowie Maßnahmen zur Renaturierung von ökologischen Sonderstandorten in unseren 13 Mitgliedsgemeinden liegen“, so Geschäftsführerin und Projektleiterin Marlene Hrabanek-Bunyai.

Im Sinne der Digitalisierung wird es künftig einen Smart-Guide geben. Diese App wird durch alle Naturparks und deren Gemeinden samt ihren Natur- und Kulturhighlights zu allen Jahreszeiten führen.

Weiters setzt der Naturpark Rosalia-Kogelberg einen wesentlichen Schritt zum Erhalt und der Pflege von Flächen in der Kulturlandschaft in Form eines eigenen landwirtschaftlichen Naturpark-Biobetriebes. In diesem Betrieb können private oder kommunale Klein- und Kleinstflächen durch Pacht zusammengefasst und so Teil eines zertifizierten Biobetriebes werden. Die Bewirtschaftung kann entweder durch den Naturpark oder durch den Grundstückseigentümer erfolgen.

Die Vorteile für Grundstücksbesitzer liegen dabei auf der Hand: Sie erzielen höhere Produktpreise durch biologisch zertifizierte Ware, eine gemeinsame Vermarktung unter einer Naturparke-Bio-Marke sowie die bestmögliche ökologische Pflege für ihre Flächen. Interessierte Grundstücksbesitzer können sich noch bis Mitte Dezember melden, um ihre Flächen – egal welcher Größe – einzuspielen. Mit Jänner 2023 wird gestartet.

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