Umbau bleibt im Zeitplan. Vergangene Woche wurde zur Feier der Dachgleiche geladen, 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Von Richard Vogler. Erstellt am 12. Dezember 2018 (04:11)
Richard Vogler
Bei der Gleichenfeier. Thomas Oberger (Projektstatiker, Woschitz Group), Johann Kettl (Architekturbüro kub a, Karl und Bremhorst Architekten), Bürgermeisterin Ingrid Salamon, Architekt Christoph Karl, Landeshauptmann Hans Niessl, Jürgen Trimmel (Belig), BG/BRG Mattersburg Direktorin Gerlinde Mihalits, Martin Mayer (Woschitz Group) und der ehemalige Schulleiter Karl Pinter.

Donnerstag vergangener Woche wurde zur Gleichenfeier zum 17,4 Millionen teuren Umbau des Mattersburger Gymnasiums geladen – man liegt im Zeitplan. Mit den Vorbereitungs- und ersten Abrissarbeiten wurde bereits im Frühjahr 2018 begonnen.

Kub-a
Modell. Über einen neu gestalteten Zugang werden die Schüler in das Innere des Gebäudes gelangen. Insgesamt werden 17,4 Millionen in das Großprojekt investiert.

Das Schuljahr 2019/2020 wird bereits im lichtdurchfluteten und modernsten Anforderungen des Schulbetriebes entsprechenden Neubau stattfinden. So wird dieser auch Erholungszonen für Schülerinnen und Schüler beherbergen – ein Angebot, das bisher fehlt. Nach dem Umzug in das neue Gebäude wird im nächsten Schritt der Altbestand saniert; bis Ende des Schuljahres 2019/2020 sollen auch diese Arbeiten abgeschlossen sein. Zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 wird die Containeranlage rückgebaut, dort wird derzeit zum Teil unterrichtet, und die Außenanlage auf Vordermann gebracht.

Dieses groß angelegte Projekt steht für die massiven Investitionen, die gerade in den letzten Jahren im Schulbau im Burgenland getätigt wurden, betonte Landeshauptmann Hans Niessl. „Wir setzen uns seit vielen Jahren für bauliche Maßnahmen im Bildungsbereich ein. Bereits mit der ehemaligen Unterrichtsministerin Claudia Schmied haben wir ein Schulbaupaket geschnürt, das nun konsequent umgesetzt wird“, berichtet Niessl, um weiter auszuführen: „In Summe wurde und wird seit dem Jahre 2015 ein Investitionsprogramm mit einem Volumen von mehr als 140 Millionen Euro umgesetzt.

Und diese groß angelegten Investitionen haben eine ganz wichtige Bedeutung für den Bildungsstandort Burgenland, aber auch für den Wirtschaftsstandort, für die regionale Wirtschaft und für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.“