Sigleßerin in „Geschichten vom Franz“: „Eine coole und lustige Zeit“

Erstellt am 21. April 2022 | 05:44
Lesezeit: 3 Min
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Nora Reidinger vor dem Filmplakat im Cineplexx-Kino.
Foto: Millendorfer
Die elfjährige Nora Reidinger spielt eine der Hauptrollen in der Nöstlinger-Verfilmung „Geschichten vom Franz“.
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Am Samstag vergangner Woche fand im Cineplexx Mattersburg eine Sondervorstellung des neu erschienenen Kinofilms „Geschichten vom Franz“ statt. Vor Ort war auch die elfjährige Nora Reidinger, die eine Hauptrolle in dem Film spielte.

Zu der Rolle gekommen ist die Siglesserin vergangenes Jahr im Frühling, als die Produktionsfirma Nikolaus Geyrhalter an mehrere Volksschulen einen Casting-Aufruf verschickt hat. Darunter war auch die Volksschule der Schwester von Nora.

„Gibt es einen zweiten Teil des Films, wäre ich auf jeden Fall gerne dabei.“

Beide Schwestern wollten sich daraufhin für das Casting bewerben. Weder die Eltern, noch Nora und ihre Schwester hatten damit gerechnet, dass sie dann wirklich vor der Kamera stehen sollte. Worum es wirklich ging, haben sie dann erst in den weiteren Casting-Schritten erkannt.

Die Dreharbeiten fanden zu einem Großteil in den Sommerferien statt, sodass Nora nicht allzu viel in der Schule verpasste. Die Schule zeigte sich auch sehr kooperativ bezüglich der Fehltage, die durch die Filmproduktion entstanden sind.

Am Set waren die Eltern von Nora nur selten dabei. Sie wurden allerdings bei jeder wichtigen Entscheidung miteinbezogen. „Wir hatten eine enge Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma und es war eine gute Vertrauensbasis gegeben“, erklärt Christa Reidinger, die Mutter von Nora.

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Die Gemeinde gratulierte. Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger, Katrin Knopf, Kilian Mayerhofer, Nora Reidinger, Ruth Ehrenböck, Michaela Kisela und Hans Günther Zistler (v.l.).
Foto: BVZ

Der aktuelle Berufswunsch von Nora Raidinger ist aktuell jener einer Astronautin, dennoch schwärmt sie von ihren Erfahrungen: „Ich hatte großen Spaß bei den Dreharbeiten, es war eine coole und lustige Zeit. Gibt es einen zweiten Teil des Films, wäre ich auf jeden Fall gerne dabei“, berichtet Nora Raidinger, um weiter auszuführen: „Ich habe zwischen mir und meiner Rolle auch gewisse Ähnlichkeiten entdeckt. Wenn sich Gabi eine Idee in den Kopf gesetzt hat, dann setzt sie das auch durch und ich bin auch so!“

Ein besonders erinnerungswürdiger Moment für Nora war der Dreh der letzten Szene. Es war eine Nachtszene, also schon sehr spät und es regnete. Nach Drehschluss applaudierten alle - was Nora besonders in Erinnerung behalten wird. Am Dienstagabend dieser Woche konnte sich ein breites Publikum von der unbekümmerten Art von Nora Reidinger überzeugen: Sie gastierte gemeinsam mit Ursula Strauss in der ORF-Sendung „Willkommen Österreich“.

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